Der Plan

Die allseits geschätzten Kollegen vom Kollektiv der Speerspitze haben zwei lesenswerte Artikel veröffentlicht, die sich beide mit der Frage beschäftigen, wie der Einzelne sinnvoll aktiv werden kann. Während wir allen Analysen und Empfehlungen zustimmen, sind wir gleichzeitig der Meinung, dass etwas ganz Entscheidendes fehlt.

In dem Artikel BOOM: An Ostern schepperts! machen sich die Legionäre über die CIA-Strategie der Anleitung zur Passivität durch die serielle Ente (eine haltlose „Boom“-Nachricht nach der anderen) des „Q-Anon“-Kults lustig. Das Motto dieser Operation lautet: „Vertraue dem Plan“. Hinter diesem stehen angebliche „White Hats“ – „Weißmützen“, die bereits alles in die Wege geleitet haben, um die „Kabale“ in naher Zukunft zu enttarnen und zu beenden. Obwohl sich bisher alle Vorhersagen (Am 6. März/5. Mai/ 8. August etc. ist Trump wieder im Weißen Haus, Fauci/Biden/Gates wurden gerade verhaftet etc.) als Phantasie entpuppt haben, der Held des Kults (Trump) die Sumpfsuppe bewirbt und die „Weißmützen“ genauso real zu sein scheinen wie die Schlümpfe, scheint das Versprechen, dass andere alle Probleme lösen werden, so attraktiv zu sein, dass immer noch Millionen daran glauben.

Die Weißmützen sind in New York!

Ja, das ist naiv und fördert die Bequemlichkeit, Hilflosigkeit und Passivität der Kultanhänger. Wenn es die „Weißmützen“ nicht richten, wer könnte es dann wohl machen? Aus den Ausführungen der Speerspitze lässt sich entnehmen, dass es dann wohl an „uns“ liegt.

Zweifelsohne; wir sind hier gefragt, und es gibt eine Menge für uns zu tun: stark bleiben und widerstehen, anderen helfen, andere aufklären. Aber ist dies ein Plan, und besteht Aussicht darauf, durch diese Anstrengungen die „Kabale“ zu beenden?

Nach allem, was wir die letzten zwei Jahre beobachten konnten, nein. Das „Corona“-Narrativ ist nach wie vor ein voller Erfolg und wurde gerade durch seine zeitweilige Verschiebung in den Hintergrund gefestigt. Man muss sich einmal klar machen: Nicht nur die Architekten und die Drahtzieher dieses auf den unglaublichsten Lügen beruhenden Massenmordes sind nach wie vor auf freiem Fuß und in Amt und Würden, sondern sogar die Politmarionetten, an denen sich am ehesten der Volkszorn entladen würde.

Obwohl das Gift im Körper der Mehrheit der Menschen dabei ist, seine Wirkung zu entfalten, die sich in den meisten Fällen erst noch manifestieren muss (bei den Leistungssportlern scheint es schneller zu gehen, aber die „plötzlich und unerwartet Verstorbenen“ werden auch allgemein immer zahlreicher), ist genau diese Mehrheit nur allzu dankbar, glauben zu dürfen, die Quälerei wegen der fiktiven Krankheit „Covid“ sei vorbei, weil momentan gerade die meisten „Maßnahmen“ pausieren.

Trotz des immensen Schadens von Millionen Toten, zerstörten Existenzen und psychisch geschädigten Kindern und Erwachsenen ist von Volkszorn nichts zu merken, und an eine Aufklärung der Massen über die wahren Hintergründe ist noch weniger zu denken als während der bisherigen Hochzeit der Quälerei. Auch wenn die Empfehlungen der Speerspitze, um wieder in den Dialog zu kommen, alle vernünftig und bei grundlegender Aufgeschlossenheit des Gegenübers auch wirksam sind, bleibt es eine Tatsache, dass die meisten die Wahrheit eben nicht wissen wollen. Das heißt nicht, dass wir nicht weiterhin alles tun sollten, um möglichst viele Mitmenschen aufzuklären, nur wäre es illusorisch zu glauben, die sei der Schlüssel, um dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

Zu dem Phänomen des ausbleibenden Volkszorns trägt auch das Kriegsschauspiel in der Ukraine bei. Und hier sehen wir noch deutlicher, wie wenig „wir“ als der Widerstand bewirken können. Während „Covid“ gescheitert wäre, wenn eine Mehrheit sich verweigert hätte (was eben nicht passiert ist – die Mehrheit hat sich das Gift spritzen lassen), entfaltet das Kriegsschauspiel seine Wirkung, ob wir uns verweigern oder nicht. Wir können den Krieg in der Ukraine nicht stoppen, und falls sie auch Deutschland zum Kriegsschauplatz machen wollen, können wir das ebenso wenig verhindern. Wenn sie Bomben auf uns schmeißen wollen, können sie das tun, und wir können nur versuchen, den Bomben auszuweichen.

Genauso wenig können wir etwas gegen die Vergiftung durch Chemtrails tun, und Gleiches gilt auch für das, was sich als das entscheidende Werkzeug der antichristlichen Weltdiktatur herausstellen dürfte: die digitale Währung.

Wenn, so wie es sich abzeichnet, durch die Instrumente „Maßnahmen“ und „Krieg“ Güterknappheit und Inflation bewirkt (oder auch nur vorgetäuscht) werden und die Regierungen weltweit dann „alternativlos“ beschließen, dies sei nur durch eine digitale Einheitswährung und ein „bedingungsloses“ Grundeinkommen in den Griff zu bekommen, werden wir nichts dagegen tun können. Es versteht sich von selbst, dass die Teilnahme am Geldkreislauf von der „Impfung“ (und einigem mehr) abhängig sein wird.  Natürlich ist es dann sinnvoll, sich so gut wie möglich gegenseitig zu helfen, auf Vorräte zurückgreifen zu können etc., aber das alles wird keine langfristige Überlebensstrategie sein können und v.a. wird es nicht dazu beitragen, der „Kabale“ ein Ende zu bereiten. Und seien wir doch einmal ehrlich: Wer von uns im Widerstand hat es denn bisher geschafft, autark zu sein oder einen unabhängigen alternativen Wirtschaftskreislauf zu errichten?

Wir müssen daher schlussfolgern, dass „sie“ einen teuflischen Plan haben, dem wir wirklich nichts Entscheidendes entgegensetzen können. Wenn die Vorschläge der Speerspitze alles wären, auf das wir hoffen können, dann sähe es sehr düster aus.

Glücklicherweise gibt es aber jemanden, der einen Plan hat. Genauso wie es einen teuflischen Plan gibt, gibt es nämlich auch einen göttlichen. Während hier zwar auch jemand anderes die Lösung herbeiführen wird, verhält es sich doch ganz anders als bei den „Weißmützen“. Wenn es letztere wirklich gäbe und sie Erfolg hätten, würde jeder in dessen Genuss kommen, ob er nun an die „Weißmützen“ geglaubt hat oder nicht. Um von Gott errettet zu werden, muss jeder Einzelne von uns aber seinen Beitrag leisten: Nur wenn wir an Ihn glauben, von seiner Liebe erfüllt sind und dementsprechend aus eigenem Willen seine Gebote erfüllen, gilt sein Angebot.

Paradoxerweise ist es auch viel realistischer, von Gott gerettet zu werden als von den „Weißmützen“, aber obwohl niemand diese geheimen Kräfte mit Namen benennen und anführen kann, was sie bisher nachweislich erreicht haben, sind leider mehr Menschen dazu bereit, an sie zu glauben als an Gott.

Dies dürfte daran liegen, dass die „Weißmützen“ ordinäre Menschen sind. Für die meisten scheint zu gelten: Lieber fiktive Menschen als ein echter Gott, denn der Glaube an Gott schließt den falschen Glauben an die eigene Vorzüglichkeit, Vollkommenheit und Wichtigkeit aus und steht dem Verlangen, zu sündigen, entgegen.

Von Gott haben wir jedoch belegte Kunde über den gesamten Zeitraum der Menschheitsgeschichte. Erst einmal tragen wir den Beweis Gottes in uns selbst. Der Gedanke, dass wir selbst (ja, dieselben Menschen, die sich selbst in der Regel für so wunderbar, vollkommen und wichtig halten) ein Zufallsprodukt sind, ist lächerlich und nur durch einen vollkommen blinden Geist zu erklären. Man versuche einmal, ein schönes Musikstück zu komponieren, indem man nach Zufallsprinzip Steine auf die Tasten eines Klavieres fallen lässt. Und wir Menschen, die schöne Musikstücke und vieles mehr durch die wohlgeordneten Kräfte unseres Geistes schaffen können, sollen ein Produkt des blinden Zufalls sein?

Nein, wir sind das Ebenbild Gottes, von dem wir auch seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte Berichte haben. Gott hat uns seit jeher durch Propheten Ankündigungen gemacht, und wir haben für das Eintreffen vieler dieser Ankündigungen Belege. Die wichtigste Ankündigung war das Auftreten seines Sohnes, Jesu Christi.

Nachdem der Messias im Alten Testament vielfach angekündigt wurde, trat Er auf und erfüllte in allen Punkten die Schrift. Die Stichhaltigkeit seiner Göttlichkeit durch Wort und Tat war so offenkundig, dass sich viele Tausende zu Ihm bekehrten und seine Lehre und Taten schriftlich festhielten und durch aktive Mission in der Welt bekannt machten.

Obwohl wir hier eine ganz andere Faktenlage haben als bei den „Weißmützen“, gesellte sich sofort nach Jesu zeitweiligem Verlassen der Erde der Unglaube zum Glauben. Während der „Q-Anon“-Kult nur haltlose Versprechen macht, ist die Lehre Jesu erwiesenermaßen göttlich. Ihre Wahrheit und Wirksamkeit wird auch in der Gegenwart von Millionen Gläubigen im eigenen Herzen und Leben erfahren, aber noch viel mehr Millionen Ungläubige wollen sich gar nicht erst mit ihr beschäftigen, weil sie im Gegensatz zu den die eigene Bequemlichkeit und Passivität fördernden Lügen „Q-Anons“ den aktiven Kampf mit den eigenen Sünden und Schwächen und den tätigen Dienst am Nächsten fordert.

Daher verhält es sich folgendermaßen: Alleine sind wir hilflos und ohne Plan. Siegen können wir nur durch Jesus Christus, der den Sieg bereits durch seinen Tod am Kreuz und seine Wiederauferstehung errungen hat. Trotzdem ist dies keine Aufforderung zur Passivität, sondern zum Kampf unter seiner Führung und durch seine Kraft. Wir sind dazu aufgerufen, uns gegenseitig zu helfen, sei es materiell oder geistig, uns in Liebe und Barmherzigkeit zu üben und für die Wahrheit einzustehen. Genau darin besteht nämlich der Kern seiner Lehre, und ihre Annahme ist die Bedingung der Erlösung.

Weiterhin besagt seine Lehre, dass ihre tätige Ausübung erst den Geist und damit den Glauben zur Blüte bringt. Dann wird der uns geoffenbarte göttliche Plan nicht nur verständlich, sondern sogar zur Gewissheit. Genauso wie sich das im Voraus angekündigte erste Kommen Jesu bewahrheitet hat, wird sich auch sein zweites Kommen bewahrheiten. Die in den Evangelien, den Apostelbriefen und der Offenbarung genannten Zeichen sind nun da und zeigen uns, dass es kurz bevorsteht. Er wird dem teuflischen Wahnsinn ein Ende setzen und bis dahin alle, die an Ihn glauben, führen und beschützen.

Gedenken wir daher, dass Er sich für uns am heute gefeierten Karfreitag auf Golgatha geopfert hat und dass wir am kommenden Ostersonntag seine Auferstehung feiern.

Meister aus Messkirch: Auferstehung Christi

Heil, Dank und Ehre sei Jesu Christi, und allen Menschen, die an Ihn glauben, Friede und ewiges Leben in Ihm!

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