Über das Wesen der Wahrheit und den rechten Weg zum Vollendungsziel der Menschen

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Alles, was auf dieser Erde geschieht, dient der Ausbildung der hier in einen Fleischkörper gekleideten Seelen. Das einzig relevante Ziel jedes auf der Erde lebenden Menschen müsste daher eigentlich die Erlangung des Seelenheils sein, d.h. die Bewältigung seiner ureigenen Aufgabe. Um hier Erfolg zu haben, muss die Wahrheit erkannt werden, denn nur so kann auch das Ziel erkannt und erreicht werden.

Bei dieser Aufgabe tun sich die meisten Menschen ungeheuer schwer. Für die große Mehrheit scheint es unmöglich zu sein, sich auf die Wahrheit zu einigen. Symptomatisch hierfür ist die Behauptung, es gäbe nicht nur eine Wahrheit bzw. niemand könne die Wahrheit wissen und daher sei die Sichtweise des einen nicht besser als die des anderen. Bei vielen dürfte hier das Ego mitspielen, da sie sich nicht von anderen belehren lassen möchten und den Gedanken ablehnen, dass ein anderer Mensch zur Wahrheit gelangt ist und sie sich selbst eingestehen müssen, dass sie sich geirrt haben.

Diese Empfindung beruht auf einem irrigen Verständnis, denn die Wahrheit zu erkennen, ist keine Leistung, die auf Kraft, Geschicklichkeit, Schönheit oder ähnlichen einen Menschen vor anderen auszeichnenden Vorzügen beruht. Ganz im Gegenteil findet der Mensch erst zur Wahrheit, wenn er sich selbst zurücknimmt und demütigt. Dem Hochmütigen wird die Wahrheit verborgen.

Aufschluss hierüber gibt das Wort Jesu Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.(Johannes 8,12).

Die Wahrheit verhält sich wie das Licht der Sonne und scheint überall. Wenn wir sie nicht sehen, dann deswegen, weil etwas zwischen uns und dem Licht steht. Diese geistige Sonne ist Gott bzw. sein eingeborener Sohn Jesus Christus, aus dem alles, was ist, hervorgegangen ist und der deswegen auch gleichbedeutend mit der Wahrheit ist. Unser Ziel erreichen wir dementsprechend nur, wenn wir zur Wahrheit finden, was gleichbedeutend damit ist, zu Gott zu finden. Ebenso bedeutet es, sich der Liebe zu öffnen, denn Gott ist auch gleichbedeutend mit der Liebe, welche die Kraft ist, aus der das Leben und die Schöpfung entstanden ist.

Da es nur einen Gott gibt, der alles erschaffen hat, gibt es auch nur eine Wahrheit und eine Liebe. Natürlich können wir uns dem Kern der Wahrheit nur annähern, da wir Gott in seinem Wesenskern nicht begreifen können, aber die Erkenntnis, dass Gott die Wahrheit ist, ist genauso klar wie die Tatsache, dass die Sonne die Quelle des unsere Erde erwärmenden Lichtes ist. Wenn nun jemand zur Wahrheit gefunden hat und darauf hinweist, so kommt nichts davon aus ihm selbst, sondern er zeigt nur auf das, was er als wahr erkannt hat. (Daher möchte ich an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass alles, was ich hier schreibe, nicht auf meinem eignen Mist gewachsen ist, sondern auf dem Wort Jesu in der Bibel und der Offenbarung durch Lorber beruht.)

Zum Thema der einen Wahrheit und des richtigen Weges finden wir Folgendes im von Jakob Lorber niedergeschriebenen Großen Evangelium Johannes:

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1. Sagt Cyrenius: „Ja, nun bin ich schon wieder ganz im reinen; es nützt ein für alle Male rein nichts. Wie es für jeden Grashalm ein bestimmtes Gesetz gibt, unter und nach dem er sich entwickeln kann, also gibt es auch nur ein der ganzen Wesenheit des Menschen akkommodiertes psychomoralisches Gesetz, unter dem der Mensch aus sich selbst heraus sich seine volle ungebunden freieste Selbständigkeit erringen kann, oder es gibt nur immer einen und unwandelbar stets denselben Weg, auf dem man seine wahre und ewige Bestimmung erreichen kann; auf jedem andern der zahllos vielen Freiheitswege, auf denen moralisch die Menschen wohl auch einhergehen können, ist das große, allein wahre und von Gott aus bestimmte Ziel unmöglich je zu erreichen!

2. Daß aber übrigens der von Dir, o Herr, uns gezeigte Weg der ganz allein rechte und wahre ist, das sehe ich nun aber auch so klar und rein ein, als wie klar am hellsten Mittage die Sonne leuchtet. Auch sehe ich es ein, daß ein jeder Mensch, hoch oder nieder, ganz unbeirrt den rechten Weg fortwandeln kann, wenn er nur einen ernstlichen Willen dazu hat; aber wohl sehe ich es auch ein, daß da kein Mensch von sich selbst heraus je diesen Weg hätte finden können in der Fülle der Wahrheit und allen Lebensverhältnissen so vollkommen entsprechend. So etwas muß unmittelbar vom Geiste Gottes den Menschen, die ein rechtes Verständnis haben, geoffenbart werden!

3. Aber obschon der Weg nun sehr klar bezeichnet ist, so wird er aber meiner Ansicht nach dennoch selten vollkommen betreten werden; denn, das verhindernd, haben eben die zu materiellen Einrichtungen der Welt eine zu starke Schranke über diesen allein wahren und rechten Weg gelegt, und viele, die diesen Weg betreten, werden sich daran stoßen und auf dem halben Wege umkehren, besonders, wenn sie nicht binnen einer kurzen Zeit irgendeinen wunderbaren Erfolg ihrer Mühe an sich bemerken werden, was eben bei Menschen, die vorher schon stark mit der Außenwelt verknüpft waren, nicht so geschwinde gehen wird, als man sich‘s im ersten Augenblick denkt.

4. Ich hoffe, durch Deine besondere Gnade das heilige, große Ziel wohl zu erreichen; aber ich bin nur einer, und der große römische Staat zählt nun viele Millionen. Wie und wann aber werden diese alle, die doch auch so gut wie wir Menschen sind, auf diesen Weg gelangen?!“

5. Sagt dazu der junge Pharisäer: „Höchster Gebieter! Das war soeben auch mein Gedanke! Wir können nun schon den Weg alles Heils ganz ruhig und froh betreten; aber wie die vielen Millionen, die nicht die Gelegenheit haben, an der Quelle zu schöpfen und sich über jeden Zweifel mit dem großen Meister des Lebens selbst zu besprechen?“

6. Sage Ich: „Auch darum ist fürgesorgt! Denn nach Mir bleibt die Himmelspforte gleichfort offen, und es wird das, was wir nun hier verhandeln, nach mehr denn tausend Jahren ebenso von Wort zu Wort können vernommen und aufgezeichnet werden, als ginge alles das vor den Augen derer vor sich, die nahe zweitausend Jahre nach uns die Erde betreten werden; und worin ein jeder künftighin irgendeinen Zweifel haben wird, darüber wird er sich auch können aus den Himmeln des klarsten Rates holen. Denn in der Folge wird jedermann sogar müssen von Gott aus belehrt werden, und der nicht von Gott aus belehrt wird, wird nicht eingehen ins lichtvollste Reich der Wahrheit.“

***

Es ist also ähnlich unmöglich, die Wahrheit weiterzugeben, wie das Licht. Ein Mensch kann nur versuchen, dem anderen die richtigen Impulse zu geben, damit er selbst sich ins Licht stellt. Genauso wenig, wie wir selbst Sonnenlicht ausstrahlen, können wir anderen Wahrheit aus uns selbst geben. Jeder Mensch muss sich also selbst zu Gott wenden, um sich von Ihm belehren zu lassen.

Genauso wenig wie man jemandem, der in der Finsternis lebt und den noch nie ein Sonnenstrahl erreicht hat, mit menschlichen Worten das Wesen der Sonne erklären kann, kann man einem in geistiger Finsternis lebenden Menschen ein Verständnis von Gott vermitteln. Man kann allerdings beiden dazu raten, aus der Finsternis zu kommen mit dem Versprechen, dass er dann verstehen wird, was das Licht ist.

Die geistige Finsternis beruht auf Lastern und Sünden, die dem Wesen Gottes zuwider sind und den Menschen deswegen vom göttlichen Licht abschirmen. Eines der am meisten verbreiteten Laster ist der Hochmut, ein vermessener Glaube an den eigenen Wert. Dies schließt ein, dass man meint, der eigene Weg und die eigene Sichtweise müssten wegen der eigenen Vorzüglichkeit, auch wenn sie nicht die einzige Lösung sind, doch auf jeden Fall auch zum Ziel führen.

Von dieser Art Blindheit wird man erst befreit, wenn man zugibt, dass man vor Gott nur ein hilfloser schwacher Erdenwurm ist und dazu ein blinder Sünder, der nur durch Gottes Gnade gerettet werden kann. Solange man noch nicht so weit ist, befindet sich zumindest eine Decke zwischen der eigenen Seele und dem Licht der göttlichen Wahrheit.

Zwar gilt allgemein, dass die Schöpfung so eingerichtet ist, dass der Mensch durch Leiden zu dieser Wahrheit hingeführt wird, doch erhält dieser Mechanismus in der Gegenwart eine besondere Dramatik. Der griechische Begriff „Apokalypse“ bedeutet „Enthüllung“ und „Entschleierung“. Gott hat eine Frist gesetzt, und wer es nicht geschafft hat, den Schleier selbst von seinen Augen zu nehmen und sich Schritt für Schritt an das Licht zu gewöhnen, wird durch die plötzliche Zerstörung der Lügen der Welt schlagartig vom Licht Gottes geblendet und verbrannt.

Wer bereits zum Licht und zur Wahrheit und damit zu Gott gefunden hat, wird gegenwärtig in aller Ruhe auf das Ende der Frist und das für ihn heilsame und rettende Einschreiten Gottes warten. Er weiß, was Gott angekündigt hat, erkennt es als die Wahrheit und ist deswegen von Vertrauen und Zuversicht erfüllt.

Für manche der besonders Blinden hat die schmerzhafte Apokalypse bereits begonnen. Sie winden sich als „Impfgeschädigte“ in Schmerzen und fangen nun gerade an zu begreifen, dass sie sich selbst in diese Situation gebracht haben, da sie die Lügen der Welt geglaubt haben. Wie lange es dann noch für sie dauert, bis sie erkennen, dass hinter den Lügen der Welt der Teufel steht und es ihnen gelingt, von dort zu Gott zu finden – bzw. ob das überhaupt allen gelingt – kann kein Mensch wissen.

Auch wenn sie sich diese Art des körperlichen Leids ersparen, werden auch viele der Menschen, die die Virus- und Impflüge durchschauen, aber bis zum Schluss an der Welt festgehalten haben, ähnliche Erfahrungen machen. Zu ihnen gehören auch die Widerstandskämpfer, die nicht von dem aus Hochmuth und Liebe zur Welt geborenen Glauben ablassen wollen, dass die Auflösung der gegenwärtigen Drangsal irgendwie mit menschlicher Kraft und Intelligenz zu bewerkstelligen sei und die das Ziel haben, zu einer irgendwie besser aufgestellten menschlich-weltlichen Gesellschaftsordnung zurückzukehren. Aus den eingangs dargelegten Gründen ist eine gerechte und heilsame Gesellschaftsordnung ohne Gott aber nicht möglich, da sie ohne Ihn auch ohne Wahrheit und deswegen ohne Einigkeit, Harmonie und Vertrauen ist.

Ich wünsche allen, dass sie noch vor Ablauf der Frist aus eigenem Antrieb zur Wahrheit finden!

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