Frohe Weihnachten!

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Frohe Weihnachten, liebe Leser!

Heute feiern wir die Geburt unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus, Gottes Sohn. Es ist das wichtigste christliche Fest neben Ostern.

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Franz von Defregger: Die Heilige Familie

Gott selbst ist in der Person seines eingeborenen Sohnes in unsere Welt gekommen, um uns zu erlösen. Er hat uns versprochen, dass uns durch den Glauben an Ihn unsere Sünden vergeben werden und wir Erlösung finden. Die Erlösung ist also eine uns aus Gottes unendlicher Barmherzigkeit gegebene Gnade, die wir durch den Glauben erhalten.

Wir werden daher, wohlgemerkt, nicht durch gute Werke und unsere eigenen Anstrengungen und Verdienste erlöst. Die guten Werke dürfen jedoch nicht fehlen, nur dass sie nicht die Ursache der Erlösung sind, sondern die Früchte und das Siegel des Glaubens, der immer die Nachfolge Jesu und damit das Handeln nach seinem Wort einschließt.

Dass Gott Mensch ward, ging damals und geht auch heute über das Fassungsvermögen vieler Menschen. Von den damaligen Heiden über viele Juden bis zum falschen Philosophen Nietzsche wurde es als Absurdität bezeichnet, dass ein Gott sich ans Kreuz nageln lässt. Gerade hierin erkennen wir aber die Größe Gottes und seine unvergleichliche Liebe und Barmherzigkeit zu uns.

Die unnahbaren und ihren privaten Leidenschaften nachgehenden, gewaltigen und gewalttätigen heidnischen Göttern sind der Auswuchs menschlicher – und damit im Grunde satanischer – Vorstellungen und Ideale. Wie anders ist Gott, der Schöpfer! Er hat uns nicht erschaffen, um über uns zu herrschen und in seiner Machtfülle von uns angebetet zu werden. Ja, wir müssen Ihn anbeten, da Er die allerhöchste Machtfülle hat, aber gleichzeitig ist Er uns ein guter Vater, der uns nahe sein will und dem wir nahe sein dürfen.

Durch seine Menschwerdung hat Er sich für uns erfahrbar und nahbar gemacht. Ebenso hat Er uns eines der größten Geheimnisse seines eigenen Wesens und damit der Liebe verdeutlicht: Echte Liebe kann nur auf der Grundlage der Demut gedeihen. Der allmächtige Schöpfer hat sich für uns aufs Äußerste gedemütigt, ein körperliches Leben wie jeder von uns geführt und sogar den Tod des Leibes erlitten, der uns allen bevorsteht. Gerade indem wir Ihm nacheifern und ebenfalls demütig werden, wird es uns möglich, Ihn zu verstehen, Ihm nahe zu kommen und seinen Schutz zu erhalten.

Jesu Tod am Kreuz war auch ein Beweis, dass Gott es ernst damit meint, dass wir von Ihm einen freien Willen erhalten haben. Die Willensfreiheit des Menschen ist so vollkommen, dass er sogar seinen eigenen Schöpfer töten konnte. Jesus hat nicht von seiner göttlichen Macht Gebrauch gemacht, um dies zu verhindern, aber indem Er uns Menschen sein Wort und seinen Willen verkündet hat, hat Er gleichzeitig ein Gericht geschaffen, durch das jeder, der seinen eigenen Willen gegen den Gottes durchsetzen will, sein eigenes Verderben bewirkt. Denn das Seelenheil, die Liebe und das wahre Glück kann nur erringen, wer den Willen Gottes erkennt und ihn sich zu eigen macht. Das Gegenteil, die Rebellion Satans in der Selbstüberhöhung, führt in die Nacht der Seele und den geistigen Tod.

Gleichzeitig hat Jesus seine Göttlichkeit und den Sieg über den Tod bewiesen, indem Er drei Tage nach der Kreuzigung wieder auferstanden ist. Dies ist ein bedeutend größerer Sieg als ihn ein heidnischer Kriegsgott je erringen könnte, und es übersteigt alles, was ein Empörer wie Satan aufbieten kann. Wenn wir dies verstehen, glauben und bekennen, dann gewährt Jesus auch uns die Gnade, den Tod zu überwinden, nachdem wir die Zeit unserer Prüfung auf Erden bewältigt haben.

Hier liegt auch der Schlüssel, um die gegenwärtige Endzeit zu durchstehen: Es wird nur durch den Glauben und den dadurch gewährten Schutz Jesu möglich sein. Er hat den Sieg bereits für uns errungen!

Freuen wir uns daher, dass Jesus Mensch geworden ist in der Heiligen Nacht von Bethlehem!

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