Der einzige Weg und die einzige Tür

Ein bedeutender Aspekt der gegenwärtigen Endzeit ist ihre Notwendigkeit als Katalysator für die geistige Entwicklung der Menschen. Die meisten von ihnen sind träge und setzen sich nur unter ausreichendem Druck in Bewegung.

Eine erste große Gruppe ist dermaßen träge, dass sie einfach versucht, den Druck auszublenden, um sich nicht bewegen zu müssen. Diese Menschen, die einfach versuchen, ihr Leben weiterzuleben, als würde nichts Außergewöhnliches in der Welt geschehen, werden früher oder später einen großen Schock erleben. Bei den Geimpften wird er v.a. körperlicher Natur sein. Bei den Ungeimpften (ja, die gibt es auch in dieser Gruppe) wird er geistiger Natur sein, denn irgendwann werden die Diskrepanzen zwischen ihrem blinden Festhalten an der „Normalität“ und den Veränderungen in unserer zunehmend von Satan umgestalteten Welt so groß sein, dass sie geistig kollabieren. Im besten Falle schaffen sie es nach dem gewaltsamen und plötzlichen Einsturz ihres geistigen Wahns, noch zur Wahrheit zu finden, aber dies dürfte keine leichte Aufgabe sein.

Eine zweite Gruppe setzt sich aktiv mit dem gegenwärtigen Geschehen auseinander, verharrt dabei aber auf der weltlichen Ebene. Diese Menschen können sich aufgrund ihres Weltbilds nur materielle Erklärungen für das Endzeitszenario vorstellen und entdecken, dass unsere Gesellschaft von mafiösen Eliten wie der Pharmaindustrie dominiert wird. Als Motive der Politiker und Geldmogule vermuten sie Hab- und Machtgier. Dies ist zweifellos richtig, aber nur die Oberfläche bzw. eine Komponente. Da eine materielle, weltliche Lösung der Probleme nicht möglich ist, werden die Materialisten irgendwann verzweifeln, sofern sie sich nicht geistig öffnen. Es ist zu erwarten, dass sie entweder einknicken und sich versklaven lassen oder Selbstmord begehen.

Eine weitere Gruppe hat bereits einen Begriff von der geistigen Welt und sucht in diesem Bereich nach Erklärungen. Während ihre Mitglieder damit bedeutend weiter als die ersten beiden Gruppen sind, laufen sie ebenfalls große Gefahr zu scheitern, sofern sie sich im weitläufigen Irrgarten der Religionen und der Esoterik verlieren. Hier gibt es zahllose Scheinerklärungen, die alle Listen Satans sind, um die Menschen von der Wahrheit und dem wirklichen Ziel abzubringen. Sofern es sich nicht um traditionelle Irrlehren wie den Islam oder den Katholizismus (wo die meisten Gläubigen verdeckten Satanismus betreiben, indem sie Maria als Göttin verehren und ihr eine größere Bedeutung als Jesus Christus einräumen) handelt, beruhen die meisten esoterischen Lehren auf falschen geistigen Annahmen, und zwar der Selbstvergottung und der geistigen Beliebigkeit. Wer glaubt, er könne das Geschehen durch „positives Denken“, „Lichtarbeit“ und „positive Schwingungen“ beeinflussen, wird sehr bald seine völlige Machtlosigkeit vor Augen geführt bekommen. Gleiches gilt für Geheimlehren, die dem Menschen vorgaukeln, er könne durch systematische Übungen übernatürliche Kräfte entwickeln und damit quasi gottgleich werden. Für diejenigen, die für so eine Anstrengung zu faul sind, gibt es dann noch die Variante des Kopf-in-den-Sand-steckens für Esoteriker, die einfach aufgrund hanebüchener Erklärungen behauptet, dass alles gut wird („die Erde steigt in eine höhere Dimension auf“, „die Wahrheit kommt von alleine heraus, und die Menschen müssen die Lügen dann loslassen“, etc.).

Wirklich am Kern der Sache sind nur diejenigen, die begriffen haben, dass wir in einen großen Kampf geistiger Mächte verwickelt sind, in dem es zwei Pole gibt, den guten des Schöpfergottes und den bösen des abtrünnigen Engels Satan. Abgesehen davon, dass wir diesen Sachverhalt in der Bibel eindeutig erklärt haben, wird er durch die gegenwärtigen Geschehnisse ebenso eindeutig belegt. Wie ich in dem vorangehenden Artikel Das Böse wird sichtbar dargelegt habe, verkünden die Satansjünger immer offener und plakativer, dass es ihnen um die Verehrung ihres teuflischen Meisters und die Errichtung einer seinem Wesen entsprechenden allgemeinen Sklaverei geht. Sie machen damit aus ihren Motiven, die sich eben nicht in Gewinn- und Machtgier erschöpfen, keinen Hehl.

Die einzige Lösung, um als kleiner, schwacher Mensch in diesem Szenario zu bestehen, ist es, sich auf die richtige Seite zu stellen, nämlich die unseres Schöpfergottes. Hier gibt es allerdings noch ein letztes Problem für diejenigen, die zum Glauben an Gott gekommen sind, aber sich noch schwer damit tun, Jesus Christus anzunehmen.

Die Bedingung könnte nicht klarer formuliert sein: „Jesus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh. 14,6).

Gott, der Vater, ist an sich für den Menschen nicht erfahrbar und nicht nahbar. Wer nur den über alles erhabenen Schöpfergott gelten lassen will, wird zwar bedeutend besser dastehen als der Satanist und der Gottlose, aber er wird nie in die Nähe Gottes gelangen.

Die Güte und Barmherzigkeit des Vaters äußern sich gerade darin, dass er sich uns selbst in der Person des Sohnes offenbart hat. Das heißt, wir erfahren die ungeheure Gnade, dass wir in Jesus Christus mit Gott von Mensch zu Mensch verkehren dürfen. In Jesus hat Gott sich herabgelassen, selbst ein menschliches, irdisches Leben zu führen und alles zu erleiden, was man als Mensch erleiden kann und uns dadurch ein Vorbild der Demut und Barmherzigkeit gegeben. Darüber hinaus hat er durch seinen Tod am Kreuz für uns unsere Sünden abgegolten. Gott hat also alles getan, um sich uns nahbar und verständlich zu machen, und die Tatsache, dass Er selbst uns auf diese Weise nahe sein will, zeigt seine große Liebe zu uns, seinen Kindern. Einen anderen als diesen, uns klar geoffenbarten Weg gibt es aber nicht. Es ist vermessen zu glauben, Gott würde uns irgendeinen anderen Weg zu Ihm schaffen, weil uns Sein Sohn Jesus Christus – der ja eins mit dem Vater ist, wie wir im Neuen Testament erfahren – aus irgendeinem irrigen Grund nicht behagt.

Wie uns die Offenbarung verkündet, steht das zweite Kommen Jesu Christi bevor, und alle, die Ihn und sein Angebot der Erlösung annehmen, werden dann in Seinem Reich leben. Diese Gnade wird uns allerdings nicht geschenkt, sondern wir müssen den Glauben an Jesu haben und uns seine Lehre zu eigen machen. Dies versucht Satan durch eine andere List zu verhindern, nämlich den Relativismus, der behauptet, alle „guten“ Menschen würden gerettet und der genaue Glaube sei letztendlich irrelevant – eine inzwischen sogar vom „Papst“ gepredigte Irrlehre.

Um allen Erlösungswilligen die Möglichkeit zur Rettung aufzuzeigen, muss jeder Christ bekennen: Der einzige Weg zu Gott dem Vater ist Sein Sohn Jesus Christus. Möge Er bald kommen, uns erlösen und Gericht über das Böse halten!

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