Wenn stramme Antisemiten sich von den Juden an der Nase herumführen lassen

Im Johannesevangelium sagt Jesus zu den Pharisäern:

Ich weiß wohl, dass ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.
Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben „einen“ Vater: Gott.
Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.
Jesus wurde für seine Worte von den Kindern Satans gekreuzigt. Die Juden hassen Jesus – noch mehr als sie Adolf Hitler und die Deutschen hassen.
Jesus vertreibt die Wucherer.

Jesus vertreibt die Wucherer.

Durch die Reinigung des Tempels (Zentrum des Judaismus) von den Wucherern (hinter denen die Pharisäer stehen), gab Jesus ein klares Urteil über den durch die Religion verbrämten jüdischen Materialismus. Außerdem zeigte er, dass manchmal Taten besser als Worte sind.

Jesus gab den Menschen drei Jahre lang ein Beispiel. Dann erst ließ er sich von den Juden umbringen, die ihm seit Anbeginn seiner Lehrzeit nach dem Leben getrachtet hatten. Nur der freie Wille ermöglicht den Menschen, geistig selbstständig zu werden. Diese Freiheit geht sogar soweit, dass die Menschen sich an Gottes fleischlichem Körper vegreifen konnten. Die Nichtigkeit ihres Tuns, mit dem sie sich selbst verdammten, zeigte er ihnen durch die Auferstehung. Dafür hassen ihn die Juden noch mehr.
Dem Talmud zufolge war Jesus der Sohn einer Hure und eines römischen Soldaten, ein Schwarzmagier, der mit dem Teufel im Bunde stand und dafür von ihnen, den Juden, gekreuzigt wurde. Diesen Hass sieht man auch heutzutage noch allzu deutlich:
Aber weil die Juden perfide Manipulatoren sind, haben sie auch bereits sehr früh versucht, das Christentum im Geheimen zu pervertieren und zu instrumentalisieren. Zumindest was die Kirchen, also die menschlichen Institutionen angeht, haben sie das geschafft. Das Wort Gottes aber ist ewig und wird nie von ihnen verdunkelt werden können.
Unter den Nationalisten und Patrioten gibt es Kameraden, die für Juden sehr wenig übrig haben, die aber so ignorant und hochmütig sind, dass sie sich von ihren Manövern und ihrer Sophisterei hereinlegen lassen.
Auf den jüdischen Premierminister Englands Benjamin Disraeli geht die Aussage zurück, Christentum sei Judentum für Nichtjuden. Diesen griffigen Slogan bekommt man im Internet nun von diesen hochmütigen Kameraden am laufenden Band an den Kopf geworfen. Sie scheinen ebenfalls das Christentum zu hassen, und nicht selten kommt es zu Zerwürfwnissen, weil die antichristlichen Kameraden der jüdischen Instrumentalisierung auf den Leim gehen und sich wutentbrannt gegen ihre eigenen Brüder wenden, weil diese Christen sind.
Osimandia hat Folgendes zu Disraelis perfidem Mem bemerkt:

[Es] ist von Disraeli, einem Juden. Gut, es könnte dennoch sachlich zutreffend sein, aber es ist es nicht. Es wird m.E. ziemlich gedankenlos nachgeplappert, weil es dieses verblüffende “gewisse Etwas” eines pfiffigen Werbeslogans hat. Zumindest müsstest Du präzisieren, was Du damit meinst, sonst ist es nichts als ein von Juden in die Welt gesetztes Mem.

Wenn man es sprachlich korrekt auffasst, bedeutet es, dass das Christentum Nichtjuden das liefert, was das Judentum Juden liefert, dass es die gleichen religiösen Bedürfnisse befriedigt, die gleiche Weltsicht erschafft und die gleichen Verhaltensweisen hervorruft. Das ist ganz offensichtlich unzutreffend, wie Du ja auch selber im Folgenden ausführst. Diese Aussage trifft eher – aber auch nur mit Einschränkungen – auf den Islam zu.

Judentum für Nichtjuden gibt es aber schon: Es ist die Freimaurerei.

Die Definition eines richtigen Deutschen ist für die antichristlichen Patrioten und Nationalisten mitunter reichlich eng: Oft scheinen sie nur antichristliche bzw. heidnische Nationalsozialisten dazu zu zählen. Damit stehen sie als Nationalisten ohne Volk da.
Was für ein Geist steht hinter diesen unbedachten Attacken gegen christliche Kameraden, die nur den Juden in die Hände spielen? Es ist die hochmütige Attitüde, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und deswegen mit Verachtung auf alle anderen herabzuschauen.

Dazu Deep Roots:

Linker Gutmensch: „Mein Volk ist Scheiße, weil es Sklaverei betrieben, Kolonialherrschaft ausgeübt, den Indianern ihr Land weggenommen, Juden ausgegrenzt und vergast hat oder weil von seinem Boden immer Kriege ausgegangen sind. Aber ich bin besser und von dieser Kritik ausgenommen, weil ich das alles einsehe und deshalb auf mein Volk spucke.“

Killerbee-Fan: „Mein Volk ist Scheiße, weil es die monopolartige mediale und schulische Manipulation nicht durchschaut, der es von Kindesbeinen an ausgesetzt ist, und weil es sich nicht als Masse unorganisierter Einzelner, von denen jeder nur einen winzigen Bruchteil aller anderen persönlich kennt, gegen eine organisierte, volksfeindliche Obrigkeit erhebt. Deshalb ist es blöd und feig und verdient den Untergang. Aber ich bin besser und von dieser Kritik ausgenommen, weil ich das alles erkenne und deshalb auf mein Volk spucke.“

Und für manche anderen sind das Volk und sogar Mitstreiter eben scheiße, weil sie christlich sind.

Bei all denen, die ihr Volk als so minderwertig betrachten, fragt man sich, was sie dann gegen Ausländer haben. Anscheinend merken sie gar nicht, dass sie aus eigener Schuld ziemlich allein dastehen.

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