Der Kampf gegen den “Rassismus”

anti-racism

Das englische Original ist unter dem Titel Dr. Pierce Discusses Fight Against “Racism” am 23. Januar 2014 auf The Legacy of Dr. William Pierce im Internet wiederveröffentlicht worden. Das Original stammt aus der Zeitschrift Attack, Nr. 27, 1974 und zeigt die Anfänge einer Bewegung auf, die sich mittlerweile zum kollektiven Wahn entwickelt hat.  Eine solche Betrachtung ist meiner Ansicht nach ganz interessant unter dem Gesichtspunkt: “Damals standen wir am Rand des Abgrunds. Heute sind wir einen Schritt weiter.” Links sowie das Titel- und Schlussbild stammen nicht aus dem Original, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt. Übersetzt von Osimandia.

Noch vor wenigen Jahren war “Faschismus” der Teufel Nummer 1 für die radikale Linke. Heute ist es “Rassismus”. Dieser Wandel ist bedeutsam, und eine nähere Betrachtung der dahinterliegenden Gründe offenbart uns auf ganz einfache Weise die grundlegende Natur des Kommunismus und die wahren Motive derer, die ihn propagieren.

Die Verlagerung der Betonung von Antifaschismus auf Antirassismus ist natürlich nicht der einzige Wandel im kommunistischen Image, der in jüngeren Jahren stattgefunden hat. Die Redner, die vor dem 2. Weltkrieg von provisorischen Bühnen herab mit jiddischem Akzent die Arbeiter in Tiraden dazu aufriefen, ihre Ketten abzuschütteln, sind längst Vergangenheit. Heute verfolgen ihre Söhne und Töchter von der sogenannten “Neuen Linken” einen vollkommen anderen Kurs.

Amerikaner wollten nicht anbeißen

Amerikanische Arbeiter waren selbst in den schwierigsten Zeiten der amerikanischen Geschichte niemals verzweifelt und dumm genug, die Lüge zu schlucken, sie könnten dadurch vorwärtskommen, dass sie ihre kapitalistischen Ketten durch kommunistische Ketten ersetzen. Sie strebten vielmehr danach, ihre kapitalistischen Ketten erträglicher zu machen.

Durch Zielstrebigkeit und Fleiß gelang ihnen das auch in großem Ausmaß, und viele davon wurden sogar selber Minikapitalisten. Um es klarzustellen, die Inflation hat die Bemühungen des amerikanischen Arbeiters, seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten, zu einer hoffnungslosen Sisyphusarbeit gemacht. Eine Menge harter Arbeit und ein bisschen gesunder Menschenverstand blieben für ihn dennoch ein reizvolleres Rezept als das doppelzüngige marxistische Gerede von “Enteignung” oder einer “Diktatur des Proletariats”.

Schwarze Rekruten

Und somit wurde die Mehrheit der weißem amerikanischen Arbeiterklasse schon seit langem von den marxistischen Planern als ein unmöglicher Haufen von Rednecks und Reaktionären abgeschrieben, obwohl immer noch Lippenbekenntnisse zum alten Ziel der “Arbeitersolidarität” abgegeben werden, insbesondere in den röteren Gewerkschaften. Die Roten hielten derweil nach den anwachsenden Massen von Nichtweißen in amerikanischen Städten  als Rohmaterial für ihre Revoluzzerarmee Ausschau.

Die Neger in Amerika sind schon immer ein Faktor in den Plänen der Kommunisten gewesen, aber der Zweite Weltkrieg war die wahre Wasserscheide zwischen dem früheren Schwerpunkt auf weißen Arbeitern und der allmählichen Verschiebung hin zu Nichtweißen  – eine Verschiebung, die erst in den letzten ein oder zwei Jahren [Anm.d.Ü.: Der Artikel ist aus dem Jahr 1974] vollkommen offensichtlich geworden ist.

Bereits 1912 schrieb Israel Cohen, ein in England lebender Marxist, in seinem Buch A Racial Program for the 20th Century, dass die wachsende schwarze Bevölkerung Amerikas als  Schlüssel zur Auslieferung der westlichen Hemisphäre in kommunistische Hände betrachtet werden solle, aber Cohens Plan war viele Jahre lang in der Hinterhand gehalten worden. [Anm.d.Ü.: Ich überprüfe beim Übersetzen solche Angaben grundsätzlich. Ich konnte das Buch nicht finden und die Überprüfung ergab, dass es sich lt. Mainstreamquellen bei Cohen und seinem Buch angeblich um einen antisemtischen Hoax der Art wie die Protokolle der Weisen von Zion handeln soll, was auch immer man von diesem Vergleich halten mag.]

Promiske Fortpflanzungstätigkeit

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der langsamen Wanderungsbewegung Schwarzer von den Farmen der Südstaaten in Industriestädte überall im Land großer Auftrieb gegeben. Viele amerikanische Städte, die 1941 noch fast vollkommen weiß waren, sind vorwiegend schwarz oder zumindest vorwiegend nichtweiß geworden. Nicht nur die Wanderungsbewegung in die Städte, sondern auch eine verstärkte Einwanderung aus der Karibik und den dunkleren Gebieten Lateinamerikas sowie eine erstaunlich hohe nichtweiße Fortpflanzungsrate, die von einem Sozialsystem gefördert wurde, das promiske Fortpflanzungstätigkeit belohnt, haben zu der Farbverschiebung in amerikanischen Städten geführt.

Minderwertigkeit ist unerlässlich

Die Vorbedingung für jede kommunistische Aktivität ist eine Gesellschaft, die zumindest eine signifikante Kategorie von Menschen beinhaltet, die von Minderwertigkeitsgefühlen besessen sind. Die erste Aufgabe der kommunistischen Kader ist die, dieses Minderwertigkeitsgefühl – gleichgültig, ob es auf künstlichen Klassenschranken oder natürlichen, biologischen Unterschieden beruht – in Groll und Hass gegenüber all diejenigen zu verwandeln, die nicht zu der minderwertigen Kategorie gehören. Dieser Hass wird dann die Triebkraft einer Bewegung zur Zerstörung der höherwertigen Elemente der Gesellschaft, da sie nach kommunistischer Lesart für die Minderwertigkeit der anderen verantwortlich sind: Ohne Höherwertigkeit kann es keine Minderwertigkeit geben.

Die weißen Arbeiter Amerikas haben, obwohl sie oft erkannt haben, dass sie ungerecht ausgebeutet werden, als Gesamtheit jedoch niemals wirklich das Gefühl gehabt, sie seien unveränderlich minderwertig gegenüber denen, die sie ausbeuten. Darüberhinaus zogen sie es vor, das, was auch immer sie als ungerecht wahrnahmen, auf ihre eigene Art und ohne Außenseiter als selbsternannte Führer zu beheben.

Amerikas nichtweiße Minderheiten – insbesondere die Schwarzen – sind in einer grundlegend anderen Lage. Was können sie schon tun, um Salbe auf ihr Minderwertigkeitsgefühl zu streichen? Rassische Integration hat es nur noch schlimmer gemacht.

Als sie noch in Schulen nur für Schwarze gingen und in rein schwarzen Gemeinschaften lebten, waren sie sicher nicht begeistert von dem Kontrast, den sie zwischen dem Lebensstandard des weißen Amerikas und ihrem eigenen sahen. Aber dieser Groll war nichts im Vergleich zu ihren jetzigen Gefühlen, wenn sie jeden Tag gezwungen sind, mit Weißen in den Schulen, im Job und in der Geschäftswelt zu konkurrieren.

Keine Ausreden mehr

All die alte Ausreden für den minderwertigen Status boten keinen Trost mehr. Als Whitey in seinem großen, schönen Haus jenseits des Bahndamms noch beschuldigt werden konnte, den schwarzen Mann niederzuhalten, war das auf eine gewisse Art tröstlich. Aber jetzt, wo all die Barrieren zu Whitey niedergerissen sind und der schwarze Mann immer noch nicht in der Lage ist, auf gleicher Ebene zu konkurrieren, verwandelt ein viel tiefergehendes Minderwertigkeitsgefühl Groll in rasenden, blutrünstigen Hass.

Das Klagelied “We shall overcome” hat dem Schrei “Kill Whitey!” Platz gemacht. Das ist eine Geisteshaltung, die Kommunisten gut zu nutzen wissen!

Peinliches Vorherrschen

Während der 1960er Jahre waren die  Students for a Democratic Society (SDS)  und andere Organisationen der Neuen Linken in ihrer Zusammensetzung überwiegend jüdisch. Eine stark jüdisch besetzte Führungsriege unternahm große Anstrengungen, eine neue kommunistische Massenbewegung aus entfremdeten jungen Weißen an Universitäten und den “Straßenkommunen” junger Aussteiger aufzubauen. Die weiße Resonanz darauf war jedoch marginal, und SDS und die anderen Gruppen standen mit einem Fußvolk da, das fast genau das gleiche peinliche Vorherrschen jüdischer Gesichter aufwies wie die Führungskader. So waren beispielsweise, als die National Guard von Ohio am 4. Mai 1970 das Feuer auf linke Randalierer an der Kent State University eröffnete, drei der vier getöteten Studenten Juden – und der vierte war ein Offiziersanwärter (am ROTC), der gar nicht an dem Aufruhr beteiligt war und von einer verirrten Kugel getroffen wurde.

Zeitschriftenwerbung für Mitgliedschaft veröffentlicht von National Caucus of Labor Committees (NCLC), einer Gruppierung der Neuen Linken. Das klassisch jüdische Profil ist typisch für Kader der Neuen Linken.

Mitgliederwerbung des National Caucus of Labor Committees (NCLC), einer Gruppierung der Neuen Linken. Das klassisch jüdische Profil ist typisch für Kader der Neuen Linken. [Anm. d.Ü.: Und mal wieder die runde Brille…]

Neue Pläne, neue Gesichter, neuer Feind

Der amerikanische Rückzug aus Vietnam gab der Neuen Linken eine Chance, sich vorübergehend zurückzuziehen und neue Pläne zu schmieden. Sie ist jetzt wieder zurück [Anm.d.Ü.: der Artikel ist aus 1974] und hat  sowohl eine neue Garnitur von Gesichtern als auch einen neuen Namen für den Feind.

Die neuen Gesichter sind schwarz und braun und in allen Farbtönungen dazuwischen – selbst ein paar rote und gelbe sind dabei – und der Name des Feindes hat sich von “imperialistischer militärisch-industrieller Komplex” zu “herrschende rassistische Klasse” gewandelt. Die Juden, die den Ton angeben, sind selbstverständlich die gleichen geblieben.

Schwarze “Führer”

Die Alte Linke, z.B. die Kommunistische Partei der USA war allerdings schon länger auf dem antirassistschen Gleis gewesen. Seit 1961 ist ihr Aushängeschild-Parteivorsitzender ein Neger. 1968 schickten sie eine schwarze Frau als Kandidatin in die Präsidentschaftswahl der Vereinigten Staaten und 1972 war ihr Kandidat für die Vizepräsidentschaft ein Neger.

Die Rhetorik von SDS und anderen roten Gruppierungen verbindet inzwischen all ihre alten, standardmäßigen alltäglichen Wirtschaftsthemen mit der Rassenthematik: Mitglieder der herrschenden Klasse in Industrie und Geschäftswelt halten Nichtweiße von den besten Jobs und Beförderungen zurück; in den Streitkräften gibt die herrschende Klasse der Militärs Schwarzen die schwersten Arbeiten und die gefährlichsten Aufgaben und bestraft sie bei Übertretungen der militärischen Disziplin härter als Weiße; die herrschende Klasse der Verwalter und Professoren an Universitäten haben sich verschworen, Nichtweiße davon abzuhalten, sich einzuschreiben, und diejenigen, die es dennoch schaffen, davon, ausreichend gute Abschlüsse zu erzielen, um für die bestbezahlten Stellen in Frage zu kommen. Und natürlich sind es Mitglieder der gleichen verhassten herrschenden Klasse, die in der Regierung sitzen und Schwarzen, Mexikanern, Indianern usw. Sozialleistungen, Gesundheitsversorgung, Essensmarken, Wohngeld und die Menschenwürde vorenthalten.

Typisches SDS-Kontingent im City College von New York. Diese Gruppe, angeführt von der Jüdin in der Mitte hat als einziges weißes Mitgleid das Examplar mit offenstehendem Mund rechts im Bild. SDS rekrutiert nicht nur Neger, sondern auch Mischlinge aller Schattierungen und rasssichen Hintergründe, alle vereint in ihrem Hass auf die weiße "herrschende Klasse."

Typisches SDS-Kontingent im City College von New York. Diese Gruppe, angeführt von der Jüdin in der Mitte, hat als einziges weißes Mitglied das Examplar mit offenstehendem Mund rechts im Bild. SDS rekrutiert nicht nur Neger, sondern auch Mischlinge aller Schattierungen und rasssichen Hintergründe, alle vereint in ihrem Hass auf die weiße “herrschende Klasse.”

Mitläufer

Absolut unerlässlich für die politische Strategie der Neuen Linken ist das gleiche, von dem auch die Alte Linke so stark abhängig war: die aktive Kollaboration einer großen Zahl “liberaler” Mitläufer.

Liberale unterstützten rote Programme früher, um “gegen den Faschismus zu kämpfen”. Heute tun sie es, um “Diskriminierung zu beenden”.

Mittelklasseliberale, die nicht im Traum daran denken würden, eine Bombe in eine Polizeiwache zu werfen oder auch nur bei einer roten Demonstration mitzulaufen, unterstützen Boykotts gegen Kopfsalat und Trauben, die nicht von einer Mexikaner-Gewerkschaft geerntet wurden. Über ihre Kirchen geben sie Geld an schwarze Terrorgruppen, die einen Guerillakampf gegen weiße Farmer in Rhodesien führen. Und durch Spenden und Mitarbeit im Wahlkampf für beide große Parteien schicken sie Männer nach Washington, die uns “Crosstown School Busing” , Schwarzenquoten und rassisch gemischte, drogenverseuchte Streitkräfte gebracht haben.

Titelblatt einer Zeitschrift, herausgegeben von Students for a Democratic Society (SDS). Beachten Sie das SMASH RACISM-Logo. Das alleinige Thema der Publikation ist die Förderung Nichtweißer durch das Verbot "rassistischer" Forschung und Lehrbücher, das Mundtotmachen "rassistischer" Professoren usw.

Titelblatt einer Zeitschrift, herausgegeben von Students for a Democratic Society (SDS). Beachten Sie das SMASH RACISM-Logo. Das alleinige Thema der Publikation ist die Förderung Nichtweißer durch das Verbot “rassistischer” Forschung und Lehrbücher, das Mundtotmachen “rassistischer” Professoren usw.

Eingeschüchterte Öffentlichkeit

Ebenso unerlässliche für den Erfolg der  Roten ist die passive Kollaboration einer sorgfältig eingeschüchterten allgemeinen Öffentlichkeit – all jene, die Angst haben, sich ihnen entgegenzustellen, weil sie nicht “Rassisten” genannt werden wollen, genauso wie sie ein paar Jahre vorher Angst hatten, “Reaktionäre” oder “Faschisten” dafür genannt zu werden, dass sie für das, was sie glaubten, einstanden.

Nirgends wird das neue Image der Neuen Linken nachdrücklicher zur Schau gestellt als in Amerikas Colleges. SDS brennt keine [Militärhochschul-]Gebäude des ROTC  nieder, das Feuer konzentriert sich jetzt auf “rassistische” Verwaltungsangestellte, Professoren und Lehrbücher.

Die Angriffe auf  Dr. Shockley

Dr. William Shockley

Dr. William Shockley

Derzeit ist die beliebteste Zielscheibe der Neuen Linken auf dem Campus Dr. William Shockley, der seinen Beweis der geistigen Unterlegenheit der Neger in Universitätshörsälen überall im Land vorgestellt hat – oder versucht hat, ihn vorzustellen. Die Roten nutzen fast ausnahmslos jeden Auftritt  von Shockley als Vorwand, einen Campus auf den Kopf zu stellen.

Es ist relativ einfach für sie, Schwarze auf dem Campus und in den umliegenden Wohngebieten davon zu überzeugen, dass Shockley sich für die Massenvernichtung Nichtweißer ausspricht. Juden auf dem Campus stecken sich gelbe Davidssterne an die Kleidung und holen all die ausgeleierten alten KZ-Geschichten über medizinische Versuche der Nazis und Gaskammern aus der Mottenkiste.

Flugblätter werden vervielfältigt, telefonische Bombendrohungen gehen an die Verwaltung und die Gruppe, die Shockley eingeladen hat, antirassistische Demonstrationen werden abgehalten, und am Tag der anberaumten Vorlesung werden Streikpostenketten um den Hörsaal aufgebaut.

Die Roten füllen die Flure mit ihren Mitläufern, während umherstreichende Gangs von schwarzen Athleten Studenten, die hineingehen wollen, bedrohen. Wenn Shockley versucht, zu sprechen, wird er in gebrüllten Obszönitäten und Schlachtgesängen “Keine Redefreiheit für Rassisten” ertränkt.

Rückgratlose Verwalter

Dr. Shockley versteht natürlich, dass solche Konfrontationen notwendig sind, um die Roten dazu zu provizieren, alles auszuspielen, was sie in der Hand haben, und er macht beharrlich weiter.  Andere sind jedoch nicht so mutig. Auf einem Campus nach dem anderen knicken Verwalter gegenüber Forderungen, Shockleys Redeauftritte abzusagen, ein und verbieten den Gebrauch von Biologie-, Psychologie- und Soziologielehrbüchern, die auch nur die Rasserealität andeuten.

Ironischerweise haben sich viele Mitläufer selber als Zielscheiben des Zorns der Roten widergefunden. Um das Feuer auf sich zu ziehen, muss man keine wesentliche Herausforderung gegenüber dem Gleichheitsmythos darstellen; es reicht, zu behaupten, dass IQ-Tests möglicherweise doch noch einen gewissen Wert haben, oder dass “rassistische” Bücher lächerlich gemacht anstatt verbrannt werden sollten, oder dass es möglicherweise doch gewisse biologische Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen geben könnte.

Sturm ernten

Auf einem Campus wurde ein Lebensmittel-Forschungslabor von Roten verwüstet, weil der “rassistische” Forschungsleiter darauf beharrte, dass es genetische Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen bezüglich der Ernährungsanforderungen gibt. Es half ihm kein bisschen, zu protestieren “Ich bin kein Rassist; ich war bei den Selma-nach-Montgomery-Märschen mit dabei!”

An der Temple University in Philadelphia geriet der Englischprofessor Dr. J. Mitchel Morse unter Beschuss, weil er ein “rassistisches” Lehrbuch geschrieben hatte, in dem er den Ghettonegerslang als minderwertig gegenüber Standardenglisch bezeichnet hatte. Seine These ist, dass Neger gelehrt werden sollten, exakt genauso zu sprechen, lesen und schreiben wie Weiße. Dafür sind seine Vorlesungen von SDS-Mitgliedern massiv gestört worden und an die Universitätsverwaltung wurden Forderungen nach seiner Entlassung gestellt.

Morse hat verärgert gegen die Zwischenrufer protestiert: “Wie können Sie es wagen, mich, der ich ein ganzes Leben lang Antirassist war, einen Rassisten zu nennen?” Aber die Zwischenrufe und die Störungen gehen weiter.

Die Flitzerverschwörung

Die Neue Linke interpretiert geradezu jedes gesellschaftliche Phänomen unter dem Blickwinkel des “Rassismus” – sogar das Flitzen. Die März-Ausgabe der New Left Notes (herausgegeben von SDS) enthält einen Artikel mit dem Titel: “Flitzen – Bosse entlarvt”, der zu dem Schluss kommt, dass das Flitzen eine Verschwörung der herrschenden Klasse ist, um die Aufmerksamkeit und Energie der Studenten vom Kampf gegen den Rassismus abzulenken.

Das kurzfristige Ziel all dieser Aktivität der Neuen Linken ist ein zweifaches. Zuallervordert steht die Kampagne, die Nichtweißen Amerikas in einer revolutionären politischen Kraft zu organisieren, die gegen die weiße “herrschende Klasse” eingesetzt werden kann.

Gegen alle Standards

Eine Variante der Methode Zuckerbrot und Peitsche wird hier benutzt. Schwarzen, Mexikanern, Puertoricanern – faktisch jeder gemischtrassigen Missgeburt, die die Roten aus den Rassenmischungssümpfen, zu denen Amerikas Städte geworden sind, ziehen können – wird mit dem kompromisslosen Bestehen auf ihrer absoluten “Gleichheit” geschmeichelt.

Die Forderungen der Neuen Linken nach offener Zulassung (ohne Notenvoraussetzungen) zu Colleges, nach der Abschaffung von Standards für Prüfungen und Kurse und nach dem Ausmerzen anderer Formen angeblicher “Diskriminierung” von Nichtweißen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Campus gewinnen die Herzen jener, die jedes Kriterium von Qualität und Effizienz der weißen Gesellschaft als Bremsklotz betrachten, der dazu gedacht ist,  sie “an ihrem Platz” zu halten.

Werbeanzeige für die Young Socialist Alliance, eine weitere Organisation der Neuen Linken. Beachten Sie, dass sich die Anzeige speziell an schwarze, hispanische, puertoricanische und indianische Arbeiter richtet, aber nicht an Weiße

Werbeanzeige für die Young Socialist Alliance, eine weitere Organisation der Neuen Linken. Beachten Sie, dass sich die Anzeige speziell an schwarze, hispanische, puertoricanische und indianische Arbeiter richtet, aber nicht an Weiße

Die Peitsche

Gleichzeitig überzeugen die Roten sie, dass die kommunistische Revolution ihre einzige Hoffnung ist, die volle “Menschenwürde” zu erlangen. Nicht nur, dass die herrschende Klasse sie unten halten wolle, auch die Liberalen seien im Herzen Rassisten. Das ist der Grund der Neuen Linken dafür, groteske Forderungen zu stellen, von denen sie wissen, dass nicht einmal der am meisten von Schuldgefühlen geplagte Liberale sie mittragen kann.

Das zweite Ziel der derzeitigen roten Aktivität ist die Einschüchterung jeglicher potenziellen Opposition. Hier spielen die Mitläufer eine Schlüsselrolle.

Es sind die Priester und Pfarrer, die frömmelnd die Gleichheit “aller Kinder Gottes” predigen; die Lehrer, die bewusst den Mythos verbreiten, Neger hätten den Nordpol entdeckt, eine führende Rolle im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gespielt, seien die ersten Herzchirurgen gewesen und hätten daran mitgewirkt, den amerikanischen Westen zu erobern; die Werbefachleute, die Fernsehreklame gestalten, in der eine helle und sorglose Welt von rassischer Integration und Konsumentenluxus dargestellt wird; und die schlimmsten von allen: die öffentlichen Amtsträger – Amerikas gewählte und ernannte “Führer” – die Amerika fröhlich die abschüssige Einbahnstraße zu nationalem und rassischem Selbstmord hinunterführen, weil das der Ort ist, an dem es Medienunterstützung und große Wahlkampfspenden gibt.

Diese Leute sind keine Kommunisten mit Parteibuch – und auch die meisten der jungen Leute nicht, die ihre Namen in Anti-Shockley-Petitionen eintragen, wenn ein Vortrag von ihm an ihrer Schule angekündigt wird – aber sie erledigen auf sehr genehme Weise die PR für sie.

Eine vereinte Front

Die Roten und die Neoliberalen haben eine Koalition gegen das weiße Amerika gebildet, die sehr viel effektiver ist als es die alte vereinte Front gegen “den Faschismus” jemals war.

Die Atmosphäre von Einschüchterung und der Zwang in Richtung Orthodoxie in allen rassischen Angelegenheiten wächst von Tag zu Tag. Selbst Patrioten, die keine Angst hatten, beim Thema “US-Imperialismus” während des Indochinakriegs gegen die Roten aufzustehen, sind jetzt gezwungen, unter der Drohung, als “Rassist” bezeichnet zu werden, auf Parteilinie zu balancieren.

Unterschiede zwischen Roten und Liberalen

Obwohl Amerikas Liberale in Rasseangelegenheiten voll, wenn auch manchmal widerwillig mit den Roten kollaborieren, sehen die Liberalen die Rassenkrise tatsächlich in einem anderen Licht, als es die hartgesottenen Elemente der Neuen Linken tun. Während die Kommunisten die Krise anheizen und Nutzen aus ihr ziehen wollen, ist das, was die Liberalen wirklich wollen, sich um sie herumzuschwafeln.

Sie denken, sie können die Krise damit zum Verschwinden bringen, indem sie ihre Ursache, nämlich Ungleichheit beseitigen. Schlussendlich führt das dazu, dass sie die kommunistischen Ziele gewaltlos anstatt gewalttätig verfolgen.

Die Roten freuen sich auf ein großes Massaker an der “herrschenden Klasse” weißer Männer begleitet von einer Massenvergewaltigung ihrer Frauen, nachdem eine domestizierte Herde von exakt “gleichen” milchkaffeebraunen Proletariern fröhlich die Wohltaten eines Sozialstaats im Stil von Schöne Neue Welt genießt – der natürlich von Kommissaren aus Gottes “auserwählter” Rasse regiert wird. Die Liberalen würden gerne, wenn möglich den Teil mit dem Massaker und den Vergewaltigungen umgehen.

Ein wohlhabendes Babylon

Amerikanische “Konservative” von Nixon-Republikanern bis zu Anhängern von George Wallace [Anm.d.Ü.: ein demokratischer Gouverneur Alabamas, der anfänglich für Rassentrennung eintrat, aber sich später wandelte und dafür entschuldigte]  nehmen zu Rassefragen eine Position ein, die sich nicht grundlegend von der liberalen unterscheidet. Obwohl sie im Gegensatz zu den Liberalen die weiße Rasse nicht friedlich in der steigenden Flut der farbigen Menschheit versinken sehen wollen, ringen sie ihre Hände und sagen: “Aber ach, was können wir denn anderes tun?”

Ihre Motivation ist nicht Neoliberalismus sondern wirtschaftliches Eigeninteresse. Die einzige Sorge ihrer Händlerseelen ist die, dass ihre Geldrafferei und ihr egoistisches “pursuit of happiness” nicht gestört werden. Ein friedliches Babylon, ein wohlhabendes Babylon – das ist ihr Wunsch. Seine Farbe ist ihnen egal.

Unruhen sind schlecht fürs Geschäft

So weit es sie betrifft, wäre das Rassenproblem gelöst, wenn die Schwarzen nur alle arbeiten und konsumieren würden – wie die glücklichen Schwarzen in den integrierten Fernsehwerbespots für Pepsi Cola und Zahnpasta – anstatt zu randalieren, rauben, vergewaltigen und die Sozialkassen zu belasten. Die konservative Lösung für schwarze Unruhen ist, die Schwarzen mit mehr Zugeständnissen, mehr Integration, mehr “Gleichheit” zu kaufen.

Aber es gibt noch einen anderen Weg. Es ist der uralte Weg des weißen Mannes. Das heißt, es war der Weg des weißen Mannes, bevor der Materialismus seinen Charakter zerstört und der Liberalismus seinen Willen untergraben und sein Rückgrat weich gemacht hat.

Es ist der Weg, das Problem frontal anzugehen und es entweder zu überwinden oder bei dem Versuch dazu zu sterben.

Es gibt einen wachsenden weltweiten Konflikt zwischen der weißen Rasse und den nichtweißen Völkern, die für sich das haben wollen, was der Genius und die Kraft des weißen Mannes geschaffen hat. Nun gut, hören wir auf, nach irgendeinem Weg suchen, uns um diesen Konflikt herumzuschwafeln oder uns einzureden, es gäbe ihn gar nicht. Hören wir auf, auf Zeit zu spielen und zu versuchen, unsere Feinde zu besänftigen.

Treten wir ihnen stattdessen mit allen Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, entgegen. Stellen wir  das Schicksal unseres eigenen Volkes über alle anderen Erwägungen, treffen wir alle Maßnahmen, die notwendig sind, diesem Schicksal Sicherheit zu geben.

14_woerter

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