Selbsthass und psychologische Kriegsführung

Aus gegebenem Anlass hatte sich der Dunkle Phönix erst vor kurzem mit dem Vorwurf auseinandergesetzt, wir Deutschen seien erbärmliche Feiglinge. Wie die lebhafte Diskussion im Kommentarstrang zeigte, hat er damit zielsicher in ein Wespennest gestochen. Da allerorten äußerst giftige (Pseudo-) Selbstbezichtigungen in geradezu epidemischem Ausmaß auftreten und eine Art Ansteckungsgefahr zu bestehen scheint, möchte ich an dieser Stelle an diesen exzellenten Artikel anknüpfen und einige weitere Punkte zu bedenken geben.

Den konkreten Anstoß für dieses Unterfangen lieferte mir dabei  folgendes Erlebnis: Auf dem Blog Morbus Ignorantia, den ich bisher sehr geschätzt habe, las ich gerade in einem Artikel, der auf das Phänomen der Deutschenfeindlichkeit in Deutschland eingeht, dies als Resümee:

Ich glaube, ich würde auf dieses Gebiet tausend Jahre lang Pech und Schwefel regnen lassen, bis das Land und seine Einwohner für immer weg sind und sich niemand mehr an den Namen dieses Volkes erinnert.

Höchstens als Schimpfwort:

“Dort lebten DEUTSCHE”

Dem Autor des Artikels zufolge sind die Deutschen selbst schuld an ihrer gegenwärtigen, misslichen Situation, weshalb sie ausgerottet gehören.

Diese von Hass triefende Aussage stammt nicht vom Betreiber von Morbus Ignorantia selbst. Dieser schien mir bisher ein aufrechter Deutscher zu sein, der auch vor den größten Tabus nicht zurückschreckt und der um die wahre Geschichte und die übermächtigen Kräfte, die uns Deutsche blenden und am Boden halten, weiß.

Nun treibt mich die Frage um, wie so jemand einen derart destruktiven Artikel übernehmen kann. Letztendlich kann nur die betroffene Person selbst dies beantworten, und vielleicht tut sie das ja auch im Kommentarbereich meines Artikels. Was ich hier jedoch versuchen werde, ist die Beleuchtung der verschiedenen Umstände und psychologischen Mechanismen, die hinter einer solchen Haltung stehen könnten.

Beginnen wir zunächst mit jenen Aspekten der Geschichte, deren Kenntnis für ein Verständnis unserer Frage unabdingbar ist.

Im Zweiten Weltkrieg waren rein wirtschaftliche Interessen mit einem Kampf der Ideologien verknüpft. Dem Nationalismus, dessen Kernideologem die Maxime der Autonomie nach Möglichkeit aller Völker innerhalb eines eigenen Nationalstaats ist, standen der westliche Kapitalismus und der Kommunismus gegenüber. Beide Ideologien zielen auf eine Ausbeutung der gesamten Menschheit und des gesamten Planeten, weswegen selbstständige Nationalstaaten ihr größter Feind sind.

Bereits vor und während des physischen Kampfes versuchten beide Seiten, die eigene Bevölkerung und ebenso die des Gegners von der Richtigkeit ihres Standpunktes zu überzeugen. Wie alle Leser dieses Blogs und auch die von Morbus Ignorantia aufgrund zahlreicher gut belegter Artikel wissen müssten, wurden und werden die Führungszirkel in den auf Ausbeutung von Menschen und Ressourcen ausgerichteten Staaten von Juden dominiert.

Bekanntlich unterlag Deutschland und damit der Nationalismus. Mit der Niederlage begann die sofortige, rücksichtslose Ausbeutung des deutschen Volkes und der materiellen Ressourcen innerhalb der Grenzen seines einstigen Nationalstaats.

Da die Ausbeutung auf Dauer erfolgen soll (sozusagen „nachhaltig“), wurde es als notwendig angesehen, auch den erwähnten Kampf der Ideologien vollständig zu gewinnen. Bereits vor dem Ende der Kampfhandlung wurde von jüdischen Intellektuellen (darunter viele Mitglieder der in die USA übergesiedelten Frankfurter Schule um Theodor Wiesengrund „Adorno“) ein sogenanntes „Re-education“-Programm ausgearbeitet. Jeder Leser der nationalen Bloggerszene sollte von diesem Umerziehungsprogramm gehört haben. Ein Standardwerk dazu ist Caspar von Schrenck-Notzings Buch „Charakterwäsche“; Hans-Joachim von Leesen hat vor Jahren einen exzellenten Artikel zu dem Thema verfasst.

Die Kernaussage des Umerziehungsprogramms ist folgende: Die Deutschen sind ein verworfenes Volk, das seit jeher aus Böswilligkeit und Machtgier die Erde mit Krieg überzogen hat. Der gegen das deutsche Volk geführte Krieg und die nachfolgende Besatzung sind daher als gerecht zu bezeichnen.

Erklärtes Ziel der Umerziehung ist es, dass die Deutschen diese Sichtweise selbst übernehmen. Damit verbunden sind unausweichlich ein Hass auf die eigene Kultur, das eigene Volk, die eigene Vergangenheit und somit das aktive Mitwirken am weiteren Ausbluten Deutschlands und damit letztendlich unseres Untergangs.

Wie nun konnte eine derart drastische Gehirnwäsche erfolgreich bewerkstelligt werden?

Zunächst einmal durch Gewalt. Der Bombenterror von Seiten der westlichen Alliierten und die mit Massakern und Massenvergewaltigungen verbundene Willkürherrschaft von Seiten der westlichen und östlichen Besatzer dienten explizit dem Ziel, den Willen und die Selbstachtung der Deutschen zu brechen.

Ich finde es nicht verwunderlich, dass dies in vielen Fällen auch funktioniert hat. Zumindest wurde jeglicher aktiver Widerstand mit diesen Maßnahmen gebrochen, sodass man alle nach dem eigentlichen Krieg einsetzenden „weichen“ Formen der Ausbeutung und Unterdrückung über sich ergehen ließ.

Nur wenige versuchten also, gegen das Märchen vom gerechten Krieg gegen Deutschland laut Einspruch zu erheben, aber diejenigen, die den Krieg und sein Vorspiel bewusst miterlebt hatten, wussten, dass sie nun in einem besetzen Land lebten und Propaganda ausgesetzt waren.

Aber die Umerziehung war von vornherein langfristig ausgelegt. Alle Bildungseinrichtungen, kulturellen Institutionen, Verlage und Zeitungen wurden von den Besatzern geschlossen und unter neuer Führung von – oft jüdischen – Bütteln wieder geöffnet.

Es musste irgendwann der Tag kommen, an dem eine Generation herangewachsen war, die den Krieg nicht selbst miterlebt hatte und die Welt nur kannte, wie sie uns von dessen Gewinnern dargestellt wird. Gegen die allmächtige Propagandamaschine aus  Schulen, Universitäten, Medien, Kirchen und Politik standen nur die eigenen Eltern, die damals noch nicht die Möglichkeit hatten, dank Internet schnell einmal Geschichtslügen anhand richtiger Quellen zu entlarven. Das Prestige der Eltern wurde zudem durch die “Culture of Critique” (Kevin MacDonald), die ebenfalls von Juden entwickelte Strategie der systematischen Abwertung unserer Kultur, Religion und Gesellschaftsordnung, untergraben.

Diese Generation waren die 68er. Wie wir heute wissen, wurden sie jedoch nicht von Deutschen (bzw. Europäern) angeführt, sondern von Juden.

Wir kommen hier zu einem weiteren Punkt, mit dem wir den eigentlichen Bereich der Geschichte verlassen, nämlich der Schwierigkeit, zwischen Realität und Illusion zu unterscheiden und zu einem den wirklichen Fakten angemessenen Urteil zu gelangen.

Wie der berühmte Soziologe Niklas Luhmann feststellte, ist unsere heutige Realität die Realität der Massenmedien; fast alles, was wir von der Welt zu wissen glauben, wissen wir von ihnen. Wie bereits erwähnt, befinden sich unsere Medien (so wie das Erziehungssystem etc.) seit 1945 unter der Kontrolle der Besatzungsmächte bzw. der tonangebenden Elite in deren Machtbereich. Können wir diesen Medien glauben? Dürfen wir unser Urteil über uns selbst auf ihre Darstellung gründen? Wer steht hinter den 68ern? Das Deutsche Volk? Wie repräsentativ sind Artikel und Umfragen in den Deutschen Massenmedien? Inwieweit werden die Meinungen und Wünsche des Deutschen Volkes durch seine Politiker repräsentiert? Usw.

Diese Fragen beantworten sich mit dem unter uns vorhandenen Wissen von selbst. Hier jedoch kommen wir wieder zu dem eingangs erwähnten deutschenfeindlichen Artikel. In diesem Machwerk werden verschiedene selbstzerstörerische, deutschenfeindliche Einstellungen und Aktivitäten aufgezählt, für die dann das gesamte Deutsche Volk als verantwortlich dargestellt wird.

Was würdet ihr machen mit einem Volk, das die Mieten für seine Wohnungen soweit erhöht, daß die eigenen Rentner sie sich nicht mehr leisten können, während dieses Volk zugleich die Lebenshaltungskosten für Millionen Ausländer zahlt und ihnen neue Wohnungen baut?

Was würdet ihr machen mit einem Volk, das die Gräber seiner Vorfahren schändet, die in einem Krieg ihr Leben für ihre Kinder gegeben haben?

Was würdet ihr machen mit einem Volk, bei dem die Bonzen ihre Heimat für ein paar Tausend Euro mehr verramschen, obwohl sie jetzt schon mehr Geld haben, als sie jemals ausgeben können?

Was würdet ihr machen mit einem Volk, das mit “Bomber Harris do it again”-Plakaten durch die Gegend läuft und die Opfer des alliierten Bombenterrors verhöhnt?

Was uns hier vorgeführt wird, ist der Selbsthass, dessen Hervorrufung erklärtes Ziel des jüdischen Umerziehungsprogramms ist. Eine solche selbsthassende Reaktion mag verständlich sein bei einem fünfzehnjährigen Gymnasiasten, der meint, er würde gerade die Verworfenheit seines eigenen Volks entdecken, aber wie erklärt sich, dass so etwas auf  einer pro forma patriotischen Netzseite publiziert wird, auf der Teile des beschriebenen Umerziehungssystems bereits offengelegt wurden?

Die antideutsche Haltung, die aus dem zitierten Artikel spricht, ist leicht durchschaubar. Der Autor bezieht sich zwar auf dieselben Missstände, die auch von uns thematisiert werden, er wälzt aber alle Schuld für diese auf das Deutsche Volk ab und blendet alle hier erwähnten historischen, politischen und psychologischen Zusammenhänge aus. Damit drängt sich die Vermutung auf, dass es sich bei ihm ebenfalls um ein Rädchen im Getriebe der Umerziehungsmaschinerie handelt; vielleicht ein Rädchen, das auf Deutsche abzielt, die potentielle Widerständler sind und die so in den Selbsthass und aufreibende Grabenkämpfe in den eigenen Reihen getrieben werden sollen.

Nicht allein im Kommentarbereich von AdS habe ich die Beobachtung gemacht, dass von diesem antideutschen Gift infizierte Kommentatoren in letzter Zeit wie eine Seuche auftreten. (Unser Spamordner ist momentan reichlich mit Giftspritzern angefüllt, und solche werden auch in Zukunft dort landen. Auf Beleidigungen und gezielte Demoralisierung ist Diskussionsbereitschaft sicher nicht die richtige Antwort.) Ich kann nicht sagen, ob es sich dabei um naiv Verblendete oder um gedungene Büttel handelt, jedoch schlage ich hiermit vor, dass es für uns zum Ehrenkodex gehören sollte, nie das eigene Volk zu beschimpfen und jeglicher Selbstbeschimpfung sofort energisch entgegenzutreten.

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Dieser Artikel wurde zum ersten Mal am 24. Januar 2014 auf As der Schwerter publiziert. Im Kommentarbereich hat U. Basser sich, wie ich erwartet hatte, klärend zu Wort gemeldet.

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