„Der Untergang des Abendlandes“ als geistiges Gift

Oswald Spengler (Unterschrift).jpg

Die Botschaft des Pessimisten Spengler: Alles ist verloren.

Folgendermaßen kritisiert Arthur Trebitsch in seinem Buch Deutscher Geist oder Judentum (1921) Oswald Spenglers von 1918 bis 1922 veröffentlichtes Werk Der Untergang des Abendlandes (zitiert aus Metapedia):

Seite 209:

Ein Rückblick auf die Geschichte des Judentums zeigt, wie immer wieder das so vielen vernichteten und zu grunde gerichteten Völkern gestohlene Feuer des Kulturlebens in den geschäftigen Vermittlerhänden der Diebe erlosch und zu schaler Zivilisation veraschte. Und wenn Herr Spengler in seinem Untergang des Abendlandes, einem Buch, auf das wir noch in ganz anderem Zusammenhang ausführlich zurückkommen werden, ohne Begründung wie Delphis Orakel den Weisheitssatz ausspricht, daß mit dem Jahre 1806 sich unsere Kultur mit einem Schlage in Zivilisation zu wandeln beginnt, so stimmen wir ihm freudig zu, weniger orakelhaft als er die Begründung beistellend, daß Napoleon damals die Tore des deutschen Ghettos sprengte, die Überflutung des deutschen Kulturlebens mit beweglichem Geiste mithin damals begann und also die Wandlung in ödeste Zivilisation sehr wohl von diesem Zeitpunkte datiert werden darf.

Seite 263:

Auf philosophischem Gebiete aber war es nach dem Umsturze sehr bezeichnend, daß zwei Bücher mit aller Energie auf den Markt geworfen und „gemacht“ wurden, die ganz und gar den geheimsten Absichten Zions dienen: den Deutschen in Atem zu halten, sein Denken zu ermüden, zu verwirren, vom eigensten Sein abzulenken und derart zu verstören und zu verflüchtigen, daß keine Kraft und Aufmerksamkeit, kein tatgebärender Wille, keine nur aus unmittelbarer Fixation des Lebens geborene Entschlußkraft sich mehr in ihm rege. Diese schöne Aufgabe aber hatten die zwei Bücher Der Untergang des Abendlandes von Oswald Spengler und das Reisetagebuch eines Philosophen von Hermann Grafen Keyserling übernommen.

Seite 265-268:

Dies aber ist ganz und gar der Fall bei Spenglers Buch Der Untergang des Abendlandes, bei dem man nicht weiß, was man mehr bewundern soll: die meisterhafte Gerissenheit, mit der es auf den Markt geworfen, in allen Buchhandlungen gestaffelt, in alle Auslagen gestellt, in allen Zeitungen besprochen, an allen Stammtischen beschwätzt, in allen Salons beplappert und in allen Korporationen bebrüllt werden „mußte“, oder aber den klar vorausbestimmten und mit mathematischer Pünktlichkeit eingetroffenen Erfolg der Lähmung, Verwirrung und geradezu Fassungslosigkeit des dank solcher Prozedur nicht mehr – fassenden Geistes.

Dieses Buch aber mit seinem Labyrinth von einander durchkreuzenden, berührenden, im Zickzack laufenden, sich verwirrenden und wieder in Sackgassen endenden Gedankengängen ist geradezu als das Musterbeispiel der freimaurerischzionistischen, mit wissenschaftlicher psychagogischer Zielstrebigkeit ausgeklügelten, strukturlosen Konstruktion zu bezeichnen, eine Konstruktion, bei welcher gar sorgsam darauf geachtet wird, daß etwa vorhandene primäre Kraft sekundär, sekundäre, aber immer noch feste Struktur invers, und inventierter Geist zuguter Letzt um sein ohnehin recht labiles Gleichgewicht gebracht und zu formlosem Chaos durcheinandergewirbelt werde. Mit infernalischer Bewußtheit wird hier auf die deutsche Gründlichkeit, die Freude am Grübeln, am sich Vertiefen und Verlieren an ein „großes Gedankengebäude“ spekuliert. Jede Geistesrichtung, die symbolische, die mathematisch exakte, die mystisch orphische – sie alle finden eine zwar unverdauliche, aber dafür den geistigen Verdauungsapparat um so mehr in Anspruch nehmende und belastende Nahrung. Mit einer Kühnheit und Gelassenheit werden hier tiefsinnige Ausdeutungen und Subsumptionen hingeschmissen, wird Gelehrsamkeit aus allen Ecken und Enden zusammengekratzt und in seltsamste Verbindung gebracht, daß der Deutsche ob solcher Fülle des Stoffes, solcher profunden Allwissenheit in Ehrfurcht erschauert, nicht ahnend, daß das Zusammenschwätzen und Aneinanderkoppeln von Unvereinbarkeiten nichts mit der Zusammenschau ergründenden Einblicks, wahren, Wesenhaftes erfassenden Geistes zu schaffen hat. Und so läßt sich denn der unglückselige Deutsche durch Dick und Dünn, verdutzt, verblüfft, aber doch mitfortgerissen entführen und erwacht nach langem Sichhineinvertiefen in unsinnige Tiefsinnigkeiten mit totem Blicke, mit blödem, aller fassenden Kraft beraubtem und verwirrtem Schädel und – der freimaurerisch-zionistische Zweck ist erreicht: der deutsche Mensch hat seine fassenden Fähigkeiten an einen irrsinnigen Wirrwarr entlebendigten Gedenkes verzettelt und verschwendet und ist wunsch- und plangemäß unfähig geworden, mit verbrauchten und geradezu zerstörten Kräften noch irgendwelche eindeutig festfassende Geistesarbeit zu leisten.

Wird man von uns, die wir den wahren Sinn dieses Buches besser kennen als es der Gaunerbande, die seine Abfassung und Lancierung wohl in gemeinsamen Sitzungen und Beratungen voll grinsender Überlegenheit ausgetüftelt hatte, lieb sein mag, ernstlich verlangen, daß wir uns mit seiner „abgründigen Weisheit“ noch irgend näher befassen? Bedarf es noch der Erwähnung, daß ein Untergang, der als Notwendigkeit bewiesen wird, mit psychagogischer Sicherheit eintreffen muß, wenn diejenigen, denen er „bewiesen“ wird, daran glauben, schon gar, wenn sie entartet genug sind, dieses Durcheinander, dieses Denkchaos, diese Verschrobenheiten als Beweisführung zu akzeptieren, statt es a limine als das abzuweisen, als was es für den Hellsichtigen, durch gehäuften Wissenswust nicht Eingeschüchterten nach wenigem Blättern erkannt werden muß: als der erbärmlichste, frechste und schamloseste Schwindel, als die unflätigste geistige Unzucht, die je noch einem blödsichtig und stumpfhörig gewordenen Volke vorzugaukeln und aufzuschwatzen versucht worden ist! Wahrlich, wir würden uns schämen, unsere ehrlichen Geisteskräfte zwecklos daran zu verschwenden, erst noch dies alles beweisen zu wollen! Und wenn man uns auf die klare und erkenntnisreiche Schrift Spenglers Preußentum und Sozialismus, die, was sehr zu beachten ist, später erschienen war, hinverwiese, so haben wir darauf nur folgendes zu sagen: Hier galt es im Sinne Zions nicht so sehr die denkenden Fähigkeiten der Gebildeten, der heranwachsenden Jugend und der Studentenschaft zu lähmen und zu verwirren, hier kam es darauf an, die breiten Massen dafür zu gewinnen, daß Preußentum und Sozialismus untrennbar zueinander gehören. Daß das deutsche Volk vielleicht als einzige unter allen Nationen von wahrhaft sozialem Empfinden und Wollen beseelt ist oder doch beseelt werden kann, ist gewiß; der ungeheure Schwindel aber besteht nun darin, daß soziales Empfinden dem gleichzusetzen gewagt wird, was soeben unter jüdischer Führung und unter der Schwindelflagge jenes politischen Schlagwortes in Preußen zur Herrschaft gelangt war. Da aber war schlichtere Klarheit und eindeutige Überzeugungskraft vonnöten, und so machte nunmehr Herr Spengler seine Sache in diesem Sinne, es dem Leser überlassend, wie er sich mit den Widersprüchen zwischen dieser zweiten Schrift und jenem ersten „grundlegenden“ oder, besser gesagt, grundentziehenden Buche abfinden werde.

Solche Widersprüche aber schaden der Bedeutsamkeit und dem Ernste, den man für einen Denker aufbringt, ganz und gar nicht! Im Gegenteile: gibt dies doch der geistigen Chawrusse, die unsichtbar allgegenwärtig das deutsche Denkvermögen leitet und dirigiert, die prächtigste Gelegenheit, in nicht endenwollenden Kontroversen, scheinbarer Befehdung und Gegensätzlichkeit sich immer wieder und wieder vor der und für die deutsche Galerie über unsern Meister zu erhitzen. So hatte der Verfasser im Wintersemester dieses Studienjahres Gelegenheit, einer Diskussion über Spenglers Buch an der Wiener Universität beizuwohnen, in welcher unzweideutige Mitglieder unserer Weltchawrusse in scheinbarem Widerstreit gegen Spengler zu Felde zogen, aber doch immer so, daß das Buch als beachtenswert und bedeutsam ununterbrochen im Mittelpunkte der Aufmerksamkeit und des Bedenkens verblieb. Zwar wußte der Verfasser in diesem einen Falle durch den Hinweis darauf, daß die Erkenntnis derartiger Widersprüche die Beschäftigung mit einem „Denker“ nicht hervorzurufen, sondern zu beendigen habe, daß hier der verruchteste bewußte Schwindel getrieben werde, bei welchem „wir alle würden so dumm, als ging‘ uns ein Mühlrad im Kopf herum“, den Klugschwätzern und Gedankenjongleuren Einhalt zu gebieten, doch aber gelingt es in den meisten Fällen, die unglückseligen Deutschen zur Abhaspelung und zum Nachschreiten all der unseligen Irrgänge widerstandlos zu verleiten. Und der Uneingeweihte ahnt wohl in den seltensten Fällen, wie oft und wie planmäßig ausgeklügelt sich die Eingeweihten im Schwindeldispute die Bälle des Dialoges über die Köpfe der gaffenden Versammlung hinweg zuzuschleudern wissen. Dies aber geschieht in planmäßiger Fortführung des mit dem Buche begonnenen Vernichtungskampfes allerorten, wo sich Deutsche zu gemeinsamem Denken versammeln oder, besser gesagt, unter Zions Oberleitung versammelt werden!

***

Über Arthur Trebitsch (zitiert aus Metapedia):

Arthur Trebitsch kam 1880 in Wien als Industriellensohn zur Welt. Das „Lexikon des Judentums“ nennt ihn einen „jüdischen Judenhasser“, und selbst dem scharf antisemitischen Publizisten Jonak von Freyenwald („Jüdische Bekenntnisse aus allen Zeiten und Ländern“) erschien Trebitsch als „radikaler (!) Antisemit“. In Schriften wie „Deutscher Geist oder Judentum“ (1921) und „Arische Wirtschaftsordnung“ (1925) suchte Trebitsch, „die teuflische Zielstrebigkeit“, den „verbrecherischen Vernichtungswillen Zions“ zu „entlarven“. Er warf den Juden vor, daß sie „Rassereinheit“ praktizieren, anderen jedoch Rassenvermischung predigen, auf die Bewahrung der eigenen Leibesfrucht bedacht sind, den anderen aber Abtreibung aufschwatzen usw.[1] Der „aus dem Ghetto hervorgebrochene Geist der Judenschaft“ sei „als Schweinerei zu empfinden“, riet Trebitsch den „arischen“ Völkern. In seinem Werk „Deutscher Geist oder Judentum“ hieß es: „Der deutsche Mensch wird es sein, auf dessen Vernichtung das Judentum es abgesehen hat und haben muß zur Errichtung seiner Weltherrschaft, und der deutsche Mensch wird es sein, der, sehend gemacht und den Feind nunmehr wahrhaft erkennend, dieser Weltherrschaft doch noch ein unerwartetes Ende bereiten wird.“

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: