Die Illusion vom reichen Deutschland

von Vaterland

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Von der EZB zurückgehalten bis nach der Zypernaktion liegen die Daten zur Vermögensverteilung im Euroraum nun vor: Mit einem mittleren Haushaltsvermögen von 51000 Euro sind Deutsche ärmer als Slowaken, nur halb so reich wie Griechen (102000) und fast notleidend im Vergleich mit Luxemburgern (398000) oder Zyprern (267000). Konkret: Die Formel vom reichen Deutschland (oder Deutschen) ist eine gut gehätschelte Illusion.

Das wollen deutsche Politiker natürlich nicht  hören, die mit ihnen verbandelten, zwangsfinanzierten ÖRS nicht senden und Anspruchsteller im In-und Ausland nicht glauben – auf solche Nachrichten reagieren sie ähnlich unlustig wie der Erbneffe auf die Nachricht des Erbonkels, der größte Teil des zu vererbenden Vermögens sei längst flöten gegangen. Die Abwiegler und Umdeuter sind bereits eifrig zu Gange.  Steltzner packt das politisch unkorrekte Eisen an und publiziert einen lesenswerten Artikel in der FAZ:

Reiche Zyprer, arme Deutsche

Auch die Satire eines FAZ- Kommentators dazu ist lesenswert. Die Kreuzung zwischen Sündenbock und Melkkuh sei geglückt, vermeldete ein daran beteiligter Wissenschaftler Namens Henry Clemenceau 1945. Die Gattungsbezeichnung “Hornochse” habe man aber zu Gunsten der ursprünglichen Gattungsbezeichnung “Deutscher” wieder fallen lassen.

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