Gefühle von Minderheiten und brutale Fakten

Von John T Bennett, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Minority Feelings and Violent Facts erschien am 9. Juli 2011 in Sarah’s Albion Blog.

Was ist das Wichtigste, wenn Mobs von schwarzen Teenagern unschuldige Fußgänger und Geschäfte angreifen und schwer verletzen? Die Gefühle von Teenagern, die derselben Rasse wie die Angreifer angehören, gemäß der Chicagoer Filiale von CBS.

Richtig: Mobs von Teenagern haben im Zuge von „flash mobs“ Terror auf die Straßen von Chicago und anderen Städten losgelassen, und das Beste, was CBS in Chicago darüber zu sagen hat, ist, daß schwarze Teenager sich Sorgen wegen rassischen Profilings machen.

George Orwell würde bei Lesen dieser Schlagzeile schaudern: „Manche machen sich Sorgen, daß die Mob-Attacken zu rassischem Profiling ermutigen“. In der Geschichte interviewt ein Journalist junge schwarze Teenager, die am North Avenue Beach herumhängen, dem Schauplatz eines der Mob-Überfälle. Wir erfahren, daß manche in dieser Gruppe „sich wegen der kürzlichen ‚attack mobs’ in der Stadt als potentielle Unruhestifter ins Visier genommen fühlen.“ Niemand behauptet, daß Profiling als Folge der „flash mobs“ stattgefunden hat, nur daß es dazu kommen könnte, und diese Möglichkeit beunruhigt manche Teenager. Das ist der Gegenstand einer ganzen Nachrichtenreportage in unserem post-rassischen Amerika.

Die subjektiven Meinungen schwarzer Teens zählen genauso viel wie die aller anderen Teens. Aber zählen jene Gefühle genug, um eine Reportage zu rechtfertigen? Vergleichen Sie die Trivialität dieser Geschichte mit dem vollen Ausmaß der Flashmob-Attacken in Chicago:

Anfang Juni berichteten Zeugen, daß „Gruppenvergewaltiger“ auf einem Chicagoer Strand Leute von ihren Fahrrädern stießen. Ein Zeuge erzählte der örtlichen Niederlassung von NBC, daß „sie grob und beleidigend waren, Müll herumwarfen und defäkierten“ und Leute schlugen. Ebenfalls an nur einem Wochenende Anfang Juni wurde von zwölf Angriffen unter Beteiligung großer Gruppen „junger Männer“ berichtet. Diese Angriffe in der normalerweise friedlichen North Side erregten Aufmerksamkeit. Die ausgewählten Opfer: ein 68jähriger weißer Arzt, ein 34jähriger weißer Versicherungsvertreter, ein Thailänder, eine philippinische Schwesternschülerin und ein 42jähriger japanischer Arzt. Alle wurden entweder geschlagen, beraubt oder beides. Die Verhafteten: drei junge schwarze Männer, eine Tatsache, von der wir nur wegen der Polizeifotos wissen, nachdem es die offizielle Politik der Chicago Tribune ist, in ihrer Berichterstattung die Rasse krimineller Mobs zu zensieren, wenn nicht in ihrem Kommentarbereich.

Diese Angriffe könnte man als Spaß und Spiel sehen, aber jetzt sind manche der Angreifer bewaffnet. Bei zwei Vorfällen am ersten Juniwochenende bestiegen laut der Chicago Tribune 8 bis 15 Teens einen Bus, ohne zu bezahlen, und „begannen Leute zu schlagen“. Drei dieser Teens wurden wegen bewaffneten Raubes angeklagt, einer wegen ungesetzlicher Verwendung einer Waffe. Eine Woche später wurde Nachrichtenmeldungen zufolge ein Junge ohne Rasse von „einer Gruppe von sieben männlichen Teenagern“ angegriffen, alle „schwarz“, und einer mit einer Faustfeuerwaffe.

Es gab im Januar 2011 auch Flashmob-Raubüberfälle, als Mobs von Teenagern mindestens drei Geschäfte überfielen und ausraubten. Im Februar warnte die Loyola University Chicago Studenten und Personal vor „Flashmob-Straftätern“, die aus Einzelhandelsgeschäften nahe dem Campus stahlen. Im April 2011 drang laut Nachrichtenmeldungen eine Gruppe von 70 „Jugendlichen“ in einem McDonald’s ein und „verursachte einen Tumult“. Es gibt also einen besorgniserregenden Trend zur Mob-Gewalt durch schwarze Teens. Trotz all dem entschied sich CBS Chicago unter all den Themen, die sie hätten auswählen können, zum Grübeln über die Gefühle junger schwarzer Teens.

Das Problem mit der CBS-Geschichte ist, daß es keine entsprechende Geschichte über die Gefühle der Opfer geben wird. Es wird gewiß keine ähnliche Geschichte über die subjektiven Meinungen von Nichtschwarzen bezüglich der vorwiegend schwarzen Mobs geben. Es ist nicht nur so, daß es hier einen Doppelstandard gibt; in diesen Nachrichtenreportagen ist ein erstickendes Maß an Täuschung enthalten.

Wie sind wir an den Punkt gekommen, wo Minderheiten die einzige Gruppe sind, deren Gefühle zu berücksichtigen sind? Liberalismus. Ein Teil des Liberalismus ist die Ansicht, daß Minderheiten besonderer Hilfe, Aufmerksamkeit und erhöhter Sensibilität bedürfen. Zusammen damit fördert der Liberalismus weißes Schuldbewußtsein und den seltsamen Wunsch, um jeden Preis „Leuten zu helfen“. Das Ergebnis ist, daß die Medien bloßen Gefühlen Glaubwürdigkeit und Berichterstattung schenken, während reale Menschen angegriffen werden. Natürlich müssen wir umso sensibler sein, je schlimmer die Gewalt wird. Die Flashmobs und Mob-Angriffe werden höchste Sensibilität von unserer Seite erfordern, da sie nur zunehmen werden. Sie sind bereits in Atlanta, Kansas City, Boston, Nashville, Charlotte, St. Paul, Minnesota, Washington D.C., Las Vegas, Columbia, South Carolina und sogar in Iowa vorgekommen, im Rahmen von etwas, das „beat whitey night“ genannt wurde.

Wir sehen uns mit der alptraumhaften Realität von ethnischem Konflikt auf niedrigem Niveau konfrontiert. Falls diese brutalen Mob-Attacken schlimmer werden, werden sie ein Vorläufer zu ernsthaften Rassenspannungen sein. Diese Flashmobs stellen bereits die schlimmsten rassistischen Gewalttaten in der jüngeren amerikanischen Geschichte dar. Nun, wie kommen wir von dieser Realität zu einer Geschichte über die „Gefühle“ schwarzer Teens? Die Antwort ist, daß die Gesellschaft die Prioritäten hinsichtlich Rasse und gesellschaftlicher Verantwortung verdreht hat. Angesichts der Sättigung mit weißer Schuld, die junge Leute in unserem Bildungssystem erfahren, ist es leicht zu sehen, warum die Medien Flashmobs in solch frivoler Weise behandeln. Es ist einer der größten Erfolge des modernen Liberalismus, daß er unsere öffentliche Debatte über Rassenfragen eingeschränkt hat. Schafsmäßige Medien, feige Politiker und gedankenlose Akademiker haben alle in ihrer Pflicht versagt, dieses Problem anzupacken. Mit genug Schichten von Schuld, die auf uns gehäuft wurden, können wir nicht einmal sehen, daß uns das Problem ins Gesicht starrt. Die Medien erzeugen eine Atmosphäre passiver Ignoranz gegenüber rassischer Gewalt, und diese Ignoranz bringt uns alle in Gefahr.

Wenn es dieses Ausmaß rassischer Spannungen und Gewalt in einer Situation gäbe, wo die Rassen vertauscht wären, dann würde es ein landesweites Geschrei nach Heilung, Wiedergutmachung und Bewußtsein geben. Stattdessen erhalten wir rührselige Geschichten über die Gefühle von Teenagern. „Manche machen sich Sorgen, daß Mob Attacks zu rassischem Profiling ermutigen“, heißt es in den Nachrichten. Man wartet auf den Artikel mit dem Titel „Manche machen sich Sorgen, daß Mob Attacks zu anti-weißer Gewalt ermutigen.“

Klicken Sie hier, um zum Quellenartikel [auf „American Thinker“] mit 96 Kommentaren zu gelangen.

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