Divide et Impera – antideutscher Hass lenkt von wirklichen Problemen ab

Bei dieser Interpretation der “€urokrise” passt die Tatsache, dass die BRD ein von fremden Truppen besetzter Satellitenstaat ist, nicht ins Bild.

Der oberste Büttel des Sattrapenstaates BRD lässt sich bereitwillig zum Buhmann aufbauen.

 

Please click here for versions in English/español/français/italiano. Wer irgendwelche Verbindungen in diese Länder oder zu Angehörigen der entsprechenden Nationen hat, wird gebeten, darauf hinzuwesien.

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Antideutsche Propaganda in der italienischen Zeitschrift “Fischietto” (1915)

Es ist einmal wieder so weit: In Europa und in der Welt wird gezielt eine antideutsche Stimmung geschaffen, um einen Sündenbock aufzubauen. Nachdem im Ersten Weltkrieg deutsche Soldaten angeblich belgische Säuglinge aus Sadismus auf ihren Bajonetten aufspießten und ihnen die Hände abhackten und nachdem die Deutschen im Zweiten Weltkrieg angeblich Lampenschirme aus Menschenhaut fabrizierten, wird jetzt behauptet, Deutschland stünde kurz davor, ganz Europa zu unterjochen. In Griechenland, Spanien und Italien wird vom „Vierten Reich“ fabuliert. Il Giornale schreibt:

Jetzt kehren sie zurück, nicht mehr mit Kanonen, sondern mit dem Euro. […] wir müssen alles hinnehmen, uns dem neuen Kaiser namens Angela Merkel unterwerfen, die nun auch bei uns zuhause kommandieren will.

Es ist schwer, als Privatperson in einem kurzen Artikel, der möglichst viele Leser erreichen soll, gegen die Lügen großer Medienkonzerne anzuschreiben. Viele Tatsachen zeigen allerdings, dass die antideutsche Hasspropaganda nicht der Wahrheit entspricht.

Merkel: Eine Vasallin wird „Kaiser“

Laut Franz-Ulrich Willeke (Deutschland, Zahlmeister der EU, 2011) hat Deutschland seit der Wiedervereinigung 324 Milliarden €uro an die EU gezahlt (das entspricht 45,1 % des gesamten EU-Etats!) und nur 178 Milliarden €uro von ihr erhalten – der „Rettungsschirm“ ist hier nicht berücksichtigt. Das heißt: Deutschland hat anderen Ländern in diesem Zeitraum 146 Milliarden Euro geschenkt. Dabei ist Deutschland seit Ender der 1960er Jahre hoch verschuldet, und für Vieles (öffentlicher Verkehr, Theater, Schulen, Straßen etc.) ist nicht genug Geld da. Warum zahlt Deutschland also für andere?

Deutschland ist seit 1945 ein besetztes Land, momentan mit ca. 100 000 US-amerikanischen und englischen Besatzungssoldaten, deren Aufenthalt von uns deutschen Steuerzahlern bezahlt wird. Im November 2011 sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble auf einem Bankengipfel in Frankfurt, dass Deutschland tatsächlich seit 1945 nicht mehr souverän ist. Hintergrund dieser Äußerung ist der auch von Politikern wie Monti, Draghi und Barroso propagierte Plan, die europäischen Nationalstaaten ganz abzuschaffen. Merkel und viele andere Politiker verkündeten, dass das Wohl Israels – dieser Staat erhält jährlich hohe Geldbeträge, Waffen und Unterstützung jeder Art von Deutschland – zur Staatsraison der BRD gehört.

Kann ein Land ohne Souveränität Europa unterjochen? Ist Merkel Kaiserin oder Vasallin?

Auch im Jahr 2011 greift die antideutsche Propaganda auf bewährte Stereotype zurück.

Die EU und der €uro sind kein deutsches Projekt; ebenso wenig wurden sie von Frankreich bzw. François Mitterand erfunden – wobei allerdings eingeräumt werden muss, dass Frankreich zunächst die größten Vorteile durch sie hatte und daher auch maßgeblich an ihrer Durchsetzung beteiligt war (vgl. Herses Artikel über „Die Mär von der deutsch-französische Freundschaft II“). Die EU ist die konsequente Weiterentwicklung des 1947 von den USA gestarteten „European Recovery Programs“ (in Deutschland bekannt als „Marshall-Plan“). Vertreter der „Neuen Weltordnung“ fordern seit Adam Weißhaupt (Gründung des Illuminaten-Ordens 1776), dass diese eine Weltwährung braucht, und unter Verfechtern eines „geeinten Europas“ war eine gemeinsame Währung auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg im Gespräch.

Wie oben beschrieben hat der Staat BRD durch die EU und den €uro keinerlei finanzielle Vorteile, er macht sich darüber hinaus noch verhasst. Dies war deutschen Politikern schon immer bekannt. Angesichts des Vasallenstatus der BRD bestand aber keine andere Wahl, als bei EU und €uro mitzumachen. Viele Politiker in Deutschland und anderen Ländern scheinen sich aber inzwischen mit der internationalen Hochfinanz, welche die wirkliche Nutznießerin des €uros ist, zu identifizieren. Merkel ist eine antideutsche Politikerin – die von der Hochfinanz abhängigen Medien stellen dies leider anders da. Den Italienern, Spaniern und Griechen erzählen sie, Merkel (= die Deutschen) wolle sie „kolonialisieren“, den Deutschen erzählen sie, die „faulen“ Griechen etc. würden deutsches Geld verschwenden. Wer bekommt das Geld? Die Banken, und alle anderen müssen deswegen leiden. Inzwischen hört man immer öfter, dass Deutsche im Ausland wegen Merkels Politik bzw. wegen der Berichterstattung der Medien und den Lügen der Politiker angegriffen werden.

Der €uro: Monopoly-Geld und Werkzeug der internationalen Hochfinanz

Die US-amerikanische Federal Reserve ist ein privates Bankenkonsortium, mit dem Monopol, Geld zu drucken und es gegen Zinsen an den amerikanischen Staat zu verleihen, der seinerseits mit dem gesamten öffentlichen Vermögen dafür haftet.

Das heißt, sie verleihen Monopoly-Geld, dessen Herstellung sie nur einen winzigen Bruchteil des Nennwertes kostet und das nur deswegen Zahlungsmittelfunktion hat, weil es so in den „Spielregeln“ (= Gesetzen) steht. Dies gibt ihnen den Anspruch, entweder dieses Geld plus Zinsen zurückzubekommen oder, falls dieses Geld nicht gezahlt werden kann, reale Vermögenswerte wie z. B. Grundstücke zu erhalten. Der Staat kann selbst kein Geld drucken, sondern nur Steuern einnehmen. Da er nicht nur das geliehene Kapital zurückzahlen muss, sondern auch noch die Zinsen, müssen die Staatsschulden angesichts weiterer Ausgaben (v.a. den teuren Kriegseinsätzen) zwangsläufig steigen, bis irgendwann der Staatsbankrott unausweichlich ist und die Fed die Kollateralwerte einstreifen kann. Dasselbe Prinzip gilt für die zwei Jahrhunderte früher gegründete Bank of England und auch für €uro, wenn auch in komplizierterer Weise. Passenderweise fordert nun Benjamin Shalom Bernanke, auch Europa brauche eine Fed.

Der wahre Gewinner der “€urokrise” ist die internationale Hochfinanz

Der €uro wurde geschaffen, um möglichst viele europäische Länder in einem gemeinsamen Währungssystem zusammenzufassen. Die dadurch für die südeuropäischen Länder ermöglichten niedrigen Zinsen sollten diese in Versuchung führen, sich unbesorgt weiter zu verschulden.  Die von den Politikern und Medien eingeforderte „europäische Solidarität“ erlaubt es der internationalen Hochfinanz, durch diese Verschuldung das gesamte Volksvermögen sowie Grund und Boden Europas an sich zu reißen: Indem die von der Hochfinanz kontrollierten US-Ratingagenturen die Ratings der verschuldeten Südländer auf einmal drastisch herabstuften, entstand ein Teufelskreis zwischen steigenden Anleihezinsen, dadurch schneller steigender Verschuldung und in Folge noch schlechteren Ratings. Um diese Länder und damit angeblich den €uro „zu retten“, müssen die anderen Länder sich ebenfalls stärker verschulden, und jedes Mal, wenn eine „Hilfsmaßnahme“ doch nicht ausreicht, sind diese gezwungen, noch mehr Geld nachzuschießen, damit das vorher aufgewendete nicht umsonst war. Das Spiel wird so lange weiter betrieben werden, bis auch die wirtschaftlich stärksten Länder Europas unrettbar verschuldet sind und alle Vermögenswerte, mit denen Staats-, Firmen- und private Schulden besichert sind, den Banken verfallen, die ihrerseits letztendlich der internationalen Hochfinanz gehören. Schon zuvor werden die Staaten, so wie jetzt schon Griechenland, zum Verkauf öffentlichen Eigentums gezwungen werden, das billig mit Dollars aufgekauft wird (auch von China aus!), solange diese noch etwas wert sind. Zwar wird auch der Dollar später einmal den Weg des €uros gehen, aber da er zunächst noch als „Weltwährung“ zum Aufkaufen Europas gebraucht wird, muss das Euro-System zuvor in einer kontrollierten Bruchlandung vernichtet werden. Und damit auch ja kein Land aus diesem Enteignungsprogramm ausbrechen kann, ist das ESM-System geschaffen worden, bei dem es rechtlich keine Austritts- oder Auflösungsmöglichkeit gibt, und das jetzt von allen Regierungen der €uroländer ratifiziert wird.

Fazit

Wie Sie sehen, ist die Lage durchaus anders, als sie in den Massenmedien beschrieben wird. Merkel ist keine „deutsche Kaiserin“, sondern bestenfalls eine Handlangerin der internationalen Hochfinanz, die die Deutschen und ganz Europa ins Unglück stürzt. Wahrscheinlich stellen sich Ihnen jetzt viele Fragen. In diesem Artikel können sie leider nicht alle beantwortet werden, aber mit dem vorhandenen Wissen können Sie selbstständig weiter recherchieren. Wichtig zu wissen ist, dass der €uro allen europäischen Völkern schadet und dass die wahren Schuldigen davon mit ihrer Hasspropaganda, d.h. mit dem alten Trick „divide et impera“ ablenken möchten.

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Aufruf von As der Schwerter “An alle Europäer”

focus.de: Die Eurokrise – eine deutsche Verschwörung?

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