Vereinsgründung: Bürgerinitiative Sicherheit

von Dunkler Phoenix

Bist du das auch leid? Dann nimm dir ein paar Minuten Zeit, diesen Artikel zu lesen!

Ich möchte mich stark machen für die Gründung einer Interessenvertretung aller Bürger,  die die Gewalt auf den Straßen einzudämmen trachten.

Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Leute Nationale, Islamkritiker, Stammtischler oder was auch immer sind.

Der gemeinsame Gedanke ist:

Auf den Straßen passiert zuviel Gewalt. Das muss aufhören!

(auf meine Netzseite wechseln) 

Ich bin nationalistisch orientiert. Ich möchte daher zunächst dem möglichen Vorwurf aus meinem eigenen Lager begegnen, ein solcher Interessenverband wäre keine nationalistische Struktur und daher nicht gründenswert.

Ich denke, dass wir Nationalen gerade mit solchen (und anderen) sozialen Aktionen zeigen können, dass wir eben nicht die hassenden und drauflosprügelnden Buhmänner sind, zu denen die Medien uns machen. Wir müssen anderen Gruppen zeigen, dass wir bereit sind für ein höheres Ziel Kompromisse einzugehen, uns zu öffnen und in einen Dialog einzutreten. Das bedeutet ja nicht, dass wir unsere Grundpositionen aufgeben müssen, im Gegenteil: Wenn wir mit Leuten, die unsere Ansichten nicht teilen, die aber wie wir genug haben vom „Vorbürgerkrieg“, zusammenarbeiten, ergibt sich die Möglichkeit des Gespräches.

Es geht hier darum, dass die Kriminalität in den letzten Jahren explodiert ist – nicht nur in Deutschland, in ganz Europa.

Die Gründe dafür werde ich wahrscheinlich anders benennen, als ein Linker oder ein Islamkritiker, aber wir wollen nicht problem- sondern lösungsorientiert an die Sache rangehen.

Petitionen beim Bundestag, Demonstrationen und Kundgebungen haben keinerlei Wirkung. Aber wenn man sich ansieht, wie zum Beispiel die Hells Angels in „ihren“ Vierteln für Ruhe sorgen – viel besser als die Polizei – oder wenn man sich die Beispiele zivilcouragierter Helfer ansieht, die gegen die Gewalt aufgestanden sind, kann es doch nur ein Prinzip geben, gegen Gewalt vorzugehen:

Nicht rumjammern und auf die Polizei warten, sondern selbst etwas tun!

Ein Wort zur Polizei und an die Polizisten:

Ich höre und lese grob zwei Auffassungen zur Polizei: Die einen sagen, dass die Polizisten arme Schweine sind, gerne etwas ändern würden, aber nicht können, die anderen sagen, die Polizei wolle uns gar nicht beschützen.

Jeder, der schonmal von „den Grünen“ im Stich gelassen wurde, neigt wohl eher der zweiten Auffassung zu.

Ich glaube, dass es wie in allen anderen Berufen bei der Polizei schwarze Schafe gibt, und zwar nicht zu knapp. Faule, auf Vorschriften fixierte, feige Menschen, die den Anforderungen ihres verantwortungsvollen Berufes nicht gewachsen sind.

Ich glaube, dass in den höheren Ebenen der Polizei, der Staatsanwaltschaften und Gerichte, offener Zynismus herrscht und sich Volksverräter tummeln. Anders kann ich es mir nicht erklären, wenn Mörder auf Bewährung freigelassen werden, mit der Begründung, ihr Opfer hätte ja nicht vor ihnen weglaufen müssen.

Ich habe aber auch Verständnis dafür, dass jemand auf der mittleren und unteren Ebene nicht einfach seinen Beruf riskiert, indem er diese Leute anprangert, sondern versucht von innen her und auf legalem Wege eine Änderung herbeizuführen.

Alle aufrechten Polizisten, die dies lesen, fordere ich daher dazu auf im Rahmen ihrer Möglichkeiten Klartext zu reden, Vorgesetzte, die eidbrüchig werden zu melden (am Besten nicht deren Vorgesetzten, sondern den Medien) und ihren Frust und Ärger nicht länger herunterzuschlucken, sondern laut und deutlich zu artikulieren. In Bezug auf das hier angedachte Projekt bitte ich diese Beamten, seine Mitglieder nicht als Bedrohung, sondern als Helfer im Kampf gegen das Unrecht zu verstehen.

Was aber soll die Bürgerinitiative nun tun?

Viele von euch werden jetzt Schlägertypen mit selbstgebauten Waffen und Hass in den Augen im Kopf haben. Genau das müssen wir aber verhindern. Wie machen wir das?

–         unsere Interessengemeinschaft verschreibt sich nicht der Gewalt und der Rache, sondern der Sicherheit, der Selbstverteidigung und der Solidarität mit Gewaltopfern

–         es muss Regeln geben, um Fehltritte zu sanktionieren

–         es darf nicht gegen die Polizei gearbeitet werden

–         die Interessengemeinschaft darf nicht ideologisch vereinnahmt werden.

Wie erreicht man das? Ganz einfach: Man gründet einen Verein, oder gleich mehrere, mit bestimmten Statuten, welche die obigen Punkte einfordern. Für eine Vereinsgründung braucht man sieben Leute. In der konstituierenden Sitzung beschließt man eine Satzung. Dann kann man auf Mitgliederfang gehen, die Gemeinnützigkeit beantragen, eine Internetseite aufmachen und mit der Vereinsarbeit beginnen.

Ich habe unten ein Muster für Vereinsstatuten angehängt, das beliebig übernommen und verändert werden darf. Ja, ich wünsche mir sogar, dass nicht nur ein Verein gegründet wird, sondern hunderte, alle mit demselben Ziel. Um dieses nicht aus den Augen zu verlieren, sollten folgende Eckpunkte unverhandelbar sein:

–         Fehlverhalten wird geahndet

–         kein ideologischer Überbau

Jede Bürgerwehr, Interessenvertretung oder Initiative, welche zum Schutz von Bürgern gegen gewalttätige Übergriffe gegründet wurde und diese drei Punkte erfüllt, darf sich das Qualitätssiegel „Phönix“ geben. Organisationen, die diese Punkte missachten, sollten mit Argusaugen beobachtet werden.

Wie sieht nun die Vereinsarbeit konkret aus?

Die Mitglieder sollten sich in folgenden Bereichen schulen lassen:

Streitschlichtung, Psychologie, Selbstverteidigung, Nahkampf, juristische Fragen.

Sie sollten ein sichtbares Symbol, das sie als Vereinsmitglieder ausweist, an sich tragen. Ich schlage vor, mir für das Verfassen dieses Artikels Anerkennung zu zollen, indem jeder Verein, der entsteht, ein Symbol und einen Namen wählt, die irgendwas mit „Phönix“ zu tun haben.

Neben dem Streicheln meiner persönlichen Eitelkeit hätte das den Vorteil, dass die verschiedenen Organisationen sich untereinander erkennen würden und sich vernetzen könnten.

Denn viele einzelne Organisationen werden nicht viel helfen, wenn es keine Dachorganisation gibt. Nur eine solche kann im Ernstfall für eine Kommunikation der einzelnen Gruppen sorgen und  den nötigen medialen Druck erzeugen.

Denn die Mitglieder der Vereine sollen auf den Straßen präsent sein und Gewalt verhindern, Gewaltopfern beistehen und Gewalttäter ihrer gerechten Strafe zuführen.

Dafür ist es erforderlich in Trupps von 5 bis 50 Leuten an Orte zu gehen, wo Gewalt zu erwarten ist und dort schlichtend tätig zu werden, Opfer zu schützen und mit der Polizei zusammenzuarbeiten, sich als Zeugen zu melden.

Wenn einer aus der Organisation verletzt wird, ist mit allen medialen Mitteln so lange nach Rache und Vergeltung zu schreien, bis der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt wird.

Warum nicht eine „handfeste“ Revanche im Hells Angels Stil?

Nun, ich hoffe, dass sich viele „normale“ Leute dieser Bewegung anschließen, für die wäre das nichts. Zudem würde das die Bewegung sofort kriminalisieren. Daher gilt: Nur in Notwehrsituationen ist das Prinzip „alle für einen“ anzuwenden, in diesen aber kompromisslos. Im Nachhinein wird keine Rache geübt, stattdessen wird von den offiziellen Stellen Vergeltung eingefordert.

Aus dem Gesagten ergibt sich, warum eine große, einheitliche Organisation mehr Macht hätte, als viele kleine. Aber es kann ja sein, dass jemand diese Zeilen liest, die Idee in Ordnung findet, aber keine Lust hat mit „Phönix“ und dem nationalen Gedanken in Verbindung gebracht zu werden.

Auch das ist kein Problem. Dann nennt euren Verein einfach anders! Ihr könnt ja dann sehen, ob sich parallel „Phönix“ Vereine gegründet haben und ob ihr Kontakt zu denen aufnehmen wollt. Viele kleine Vereine sind zwar nicht so gut wie eine große Organisation, aber besser als gar nichts.

MUSTERSATZUNG

Bürgerinitiative Phönix – für Sicherheit auf den Straßen, Berlin- Mitte e.V.

Satzung

§ 1 Name, Sitz des Vereins

(1) Der Name des Vereins lautet „Bürgerinitiative Phönix – für Sicherheit auf den Straßen, (Stadt oder Stadtteil einfügen)

(2) der Sitz des Vereins ist (Stadt einfügen).

(3) Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung.

(2) Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Sicherheit auf den Straßen, Zivilcourage und gesellschaftlicher Ächtung von Gewalt.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, dass die Mitglieder aktiv gegen Gewalt auf den Straßen vorgehen, „Präsenz zeigen“, Streit schlichten, Gewaltopfern beistehen und mit der Polizei und den Gerichten zusammenarbeiten.

(4) Das Mittel zur Verwirklichung des Satzungszweckes ist insbesondere der Mut der Mitglieder. Die Verwaltungsstruktur des Vereins soll sich durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden finanzieren.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(3) Der Verein verfolgt keine politischen oder ideologischen Ziele, sondern dient einzig dem gemeinnützigen Zweck der Prävention von Gewalt auf den Straßen.


§ 4 Mitglieder

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, welche die Ziele des Vereins unterstützen.

(2) Jedes Mitglied hat einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Höhe und Fälligkeit des Beitrages richtet sich nach der Beitragsordnung des Vereins, welche durch die Mitgliederversammlung zu beschließen ist.

(3) Neben dem Mitgliedsbeitrag kann der Verein von seinen Mitgliedern Umlagen erheben, wenn es im Einzelfall erforderlich ist. Diese Umlage ist von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes zu beschließen. Der Antrag muss die Erforderlichkeit erläutern. Die Umlage darf nicht höher sein als der 1 1/2-fache Jahresbeitrag und ist zu reduzieren, wenn dem Mitglied durch die Zahlung unzumutbarer wirschaftlicher Schaden beschert wird.

(4) Der Verein hat die folgenden Mitglieder:

  • ordentliche Mitglieder,
  •  Ehrenmitglieder

Ordentliche Mitglieder genießen alle Rechte und Pflichten eines Vereinsmitglieds. Ehrenmitglieder können vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, aber das Recht in dieser beratend zu spechen. Nur Personen, die sich der Förderung des Vereins, de, Kampf gegen Gewalt oder der Förderung der Wehrhaftigkeit verschrieben und in einem dieser Punkte auch verdient gemacht haben, dürfen vorgeschlagen werden.

(5) Der schriftliche Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft ist an den Vorstand zu richten, welcher über die Aufnahme entscheidet. Anträge per Mail oder Telefon werden ebenfalls bearbeitet, der Erwerb der Mitgliedschaft erfordert aber eine Unterschrift.

(6) Die Mitgliedschaft endet durch

  • Austritt des Mitgliedes,
  • Ausschluss des Mitgliedes und
  • Tod des Mitgliedes.

(7) Der Austritt kann durch das Mitglied nur durch schriftliche Mitteilung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von 6 Monaten erklärt werden.

(8) Der Ausschluss des Mitgliedes kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn

  • das Mitglied gegen die Interessen des Vereins grob verstoßen hat, insbesondere wenn es im Konfliktfall nicht im Sinne der Verhinderung von Gewalt und der Streitschlichtung agiert hat

oder

  •   mit mehr als zwei Mitgliedsbeiträgen in Verzug ist und trotz Mahnung nicht gezahlt hat

Vor dem Beschluss ist das betroffene Mitglied zu hören.

(9) Gegen den Beschluss auf Ausschluss kann das Mitglied bei der nächsten Mitgliederversammlung Beschwerde einlegen.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

  • der Vorstand und
  • die Mitgliederversammlung.
  •   (es können weitere Beiräte und Gremien gegründet werden)

§ 6 Vorstand

(1) Der Vorstand i. S. d. § 26 BGB besteht aus

  •  dem Vorsitzenden,
  • seinem Stellvertreter
  • dem Schriftführer und
  • dem Kassenwart.

(2) Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

(3) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.

(4) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

(5) Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte ehrenamtlich.

Darüber hinaus obliegen dem Vorstand die folgenden Aufgaben:

– Organisation des Vereins (Mitgliederversammlungen, etc.)

– Knüpfung von Kontakten, insbesondere mit anderen Bürgerinitiativen

– Vertetung des Vereins in der Öffentlichkeit

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliedersammlung ist einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen.

(2) Zu der Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von vier Wochen vor dem Termin per Mai, telefonisch oder schrifltich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.

(3) Jedes Mitglied kann bis zu 14 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Tagesordnung stellen.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet.

(5) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

  • die Entgegennahme der Vorstandsberichte,
  • Wahl des Vorstandes,
  • Entlastung des Vorstandes,
  • Änderung der Beitragsordnung
  • Satzungsänderungen
  • Auflösung des Vereins
  • Beschluss über die Erhebung einer Umlage

(6) Jedes Mitglied ist stimmberechtigt und muss seine Stimme persönlich abgeben. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit gefasst, sofern die Satzung im Einzelfall keine andere Regelung getroffen hat. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Andere Regelungen für Abstimmungen:

  • Satzungsänderung: § 33 BGB: 3/4 Mehrheit,
  • Auflösung des Vereins: § 41 BGB: 3/4 Mehrheit

(7) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches die gefassten Beschlüsse wiedergibt. Das Protokoll ist durch den Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 8 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder die Einberufung durch 1/3 der Mitglieder verlangt wird.
§ 9 Datenschutz

(1) Im Rahmen der Mitgliederverwaltung werden von den Mitgliedern folgenden Daten erhoben (Name, Vorname, Mailadresse, Telefonnummer, Adresse). Diese Daten werden im Rahmen der Mitgliedschaft verarbeitet und gespeichert. Der Verein veröffentlicht Daten seiner Mitglieder nicht.

§ 10 Auflösung des Vereins

(1) Der Verein kann durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Dieser Beschluss erfordert eine 3/4 – Mehrheit

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an:

(Bezeichnung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft)

– der – die – das – es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat

oder

an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für ___ (Angabe eines bestimmten gemeinnützigen, mild- tätigen oder kirchlichen Zwecks).

Diese Satzungsklausel ist gemeinnützigen Organisationen durch die Finanzverwaltung vorgegeben. Es muss dementsprechend eine der beiden Alternativen gewählt werden.

§ 11 Pflichten der Mitglieder

(1)    Beim Mitgliedsantrag ist zu erklären, dass dem Neumitglied die Satzung des Vereins bekannt ist und es sich in vollem Umfang zu seinen Pflichten bekennt.

(2)    In der Öffentlichkeit trägt das Mitglied das Vereinsemblem als Kennzeichen seiner Mitgliedschaft.

(3)    Wenn das Mitglied Gewalttaten beobachtet, muss es im Rahmen seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten eingreifen, auch wenn es sich selbst dabei gefährdet.

(4)    Erstes Ziel eines Eingriffes ist immer der Opferschutz. In diesem Zusammenhang darf nach StGB § 34 auch Nothilfe geleistet werden, wobei auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu achten ist.

(5)    Wenn möglich ist streitschlichtend einzugreifen.

(6)    Das Mitglied verpflichtet sich ohne Vorbehalt mit der Polizei zusammenzuarbeiten und deren Anweisungen zu befolgen

(7)    Das Mitglied verpflichtet sich, Straftaten, die es beobachtet hat, anzuzeigen und vor Gericht als Zeuge auszusagen.

(8)    Das Mitglied verpflichtet sich, keine illegalen Waffen bei sich zu tragen.

(9)    Mitglieder, die sich ein Eingreifen im Konfliktfall aus körperlichen oder anderen Gründen nicht zutrauen, übernehmen andere Aufgaben für den Verein (PR, Verwaltung, psychologische Beratung, etc.) entsprechend ihren Fähigkeiten und Qualifikationen.

§ 12 Rechte der Mitglieder

(1)   Jedes Mitglied, das selbst Gewaltopfer wird, erhält die vorbehaltslose Unterstützung des Vereins beim Vorgehen gegen die Gewalttäter und im Rahmen der Mittel des Vereins auch juristischen Beistand, persönlichen Schutz und Übernahme von Krankheitskosten.

(2)   Jedes Mitglied, das im Rahmen einer Nothilfe festgenommen wird, erhält juristischen Schutz durch den Verein.

(3)   Jedes Mitglied, das gegen die Vereinsstatuten verstoßen hat, wird gehört. Der Vorstand entscheidet über die zu treffenden Maßnahmen.

(4)   Mögliche Sanktionen gegen Mitglieder sind: Suspendierung, Abmahnung, Ausschluß. Eine Suspendierung bedeutet, dass das Mitglied bis auf weiteres die Vereinsinsignien nicht mehr tragen und nicht an Aktionen des Vereins mitwirken darf, bis die Suspendierung aufgehoben wird. Eine Abmahnung bedeutet, dass im Falle eines weiteren Verstoßes der Ausschluß aus dem Verein folgt. Das Mitglied hat kein Recht auf eine vorherige Abmahnung, bei schweren Verstößen kann auch ein sofortiger Ausschluß beschlossen werden.

(5)   Der Vorstand entscheidet über Santkionsmaßnahmen.

§ 13 Emblem des Vereins

(1)    Das Emblem des Vereins ist  ____ (z.B. ein Phönix in einem roten Kreis, der auf der linken Brust getragen wird) 

(2)    Das Emblem ist beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München registriert (dies sollte man auf jeden Fall tun, um Plagiaten vorzubeugen)

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Der Vorstand des Vereins sollte sich bei seiner konstituierenden Sitzung eine Geschäftsordnung geben und natürlich sollte man klar darauf hinarbeiten, nicht als Laberverein zu enden, sondern den Fokus darauf legen, die Mitglieder auf die Straßen zu schicken und Gewaltprävention zu betreiben. Auf die Mitgliedsanträge solltet ihr neben den Klauseln, dass das Neumitglied die Statuten und damit seine Rechte und Pflichten anerkennt, auch schreiben, dass eine Mitgliedschaft im Verein sehr zeitintensiv sein wird. Wer nur mal ein cooles Abzeichen tragen will, der sollte nicht beitreten. Die Vereinsarbeit wird unter anderem erfordern, dass man abends in der Innenstadt oder bekannten „Crime Hot- Spots“ partroulliert. Auch sollte jedem Mitglied klar sein, dass die Arbeit gefährlich ist und es verletzt werden kann.

Natürlich sollte man schauen, dass man Mitglieder möglichst nicht alleine irgendwohin schickt, sondern immer in Gruppen auftreten. Man sollte die Mirglieder schulen, z.B. in Deeskalation.

Viele Schulungen zu dem Thema vermitteln, Deeskalation würde bedeuten, dass man sich selbst beleidigen, ja gar anspucken lässt, ohne sich zu wehren, um weitere Gewalt zu verhindern.

Ich verstehe unter Deeskalation etwas anderes. Wenn eine Gruppe schon mit aggressivem Gesichtsausdruck und sehr fordernd auftritt, dann wird die Situation wahrscheinlich eskalieren. Wenn eine Gruppe aber den Eindruck vermittelt, dass man sie beleidigen und bespucken kann, dann wird das wahrscheinlich auch als Aufforderung zu Gewalt verstanden.

Es ist unumgänglich die Mitglieder so zu schulen, dass die zunächst freundlich (!) auf jedermann zugehen, aber im Falle von Streitigkeiten auch sehr bestimmt und sicher agieren und im Falle von handfester Gewalt schnell reagieren und Klörperverletzungen verhindern können. Das geht nur, wenn man ebenfalls gewalttätige Mittel einsetzt, die allerdings auf das Kampfunfähigmachen, nicht auf das Erzeugen von Schaden am Angreifer, ausgerichtet sein sollten (Polizeigriff, etc.). Polizisten, Türsteher und Security- Mitarbeiter werden in diesen Techniken geschult und können es den anderen Mitgliedern beibringen.

Wenn die Polizei auf der Bildfläche auftaucht ist sofort zu signalisieren, dass man ihr jede Hilfe anbietet, die sie wünschen. Wenn die Polizei einen Platzverweis ausspricht ist dem Folge zu leisten (dann müssen die Beamten selbst schauen, wie sie klarkommen), niemals darf ein Polizist angegriffen werden. Alle Mitglieder stellen sich bei Bedarf als Zeuge zur Verfügung und sagen auch vor Gericht gegen die Täter aus. Wenn es Einschüchterungen von Zeugen durch Täter oder deren Umfeld gibt, muss der ganze Verein dem Mitglied helfen.

Nun mag der ein oder andere einwenden, das sei ja alles schön und gut, aber ohne handfeste Gegenwehr gehe es nunmal nicht. Dem entgegne ich, dass ich mir schon der desaströsen Zustände auf den Straßen und der Schandurteile deutscher Richter bewusst bin.

Nur kann ich einerseits nicht öffentlich zur Gewalt aufrufen und halte das andererseits auch nicht für den richtigen Weg.

Wenn wir uns als Schlägertruppe präsentieren, die das Faustrecht wieder einführen will, dann werden wir schnell kriminalisert werden (und zwar zu Recht). Da davon auszugehen ist, dass man zu einem großen Teil mit „migrantischen“ Schlägern zu tun haben wird, liefert man damit der Presse eine Steilvorlage in Richtung „rassistische Bürgerwehr.“

Nur wenn die Mitglieder sich genau an die Statuten halten und Fehlverhalten auch sofort sanktioniert wird, mit der Polizei zusammengearbeitet wird und den Bürgern der Eindruck vermittelt wird, dass die Vereinsarbeit die Straßen tatsächlich sicher macht, kann man eine weitergehende Wirkung entfalten.

Abgesehen davon, dass dann das Hauptziel erreicht ist, die Straßen sicherer werden, Schläger häufiger vors Gericht kommen und Gewaltopfer einen Ansprechpartner haben, wird sich dann sehr schnell die fiese Fratze des deutschen Justizsystems entlarven.

Ein Einzelner, der ein Opfer von Gewalt wird, ist wehrlos, auch gegenüber den Staatsanwälten und Richtern. Die Öffentlichkeit nimmt nur Notiz von ihm, wenn irgendeinem Journalisten seine Geschichte reißerisch genug erscheint. Es gibt gar Fälle, in denen schwerkriminelle Täter ihr Opfer angezeigt haben oder beim Prozess übereinstimmend aussagten, das Opfer habe sie angegriffen – und manchen haben unsere bundesdeutschen Richter gar geglaubt.

Das Prinzip der Gemeinschaft ist es, dass die Mitglieder keine Einzelnen mehr sind. So wie im Notfall „alle für einen“ kämpfen, so kann ein Verein als offizielle Körperschaft auftreten und Misstände publik machen.

All die Ökos, Verbraucherschützer und Migrantenvertreter, die wir regelmäßig im Fernsehen bestaunen können, machen auch nichts anderes, als sich zu organisieren und mit einer Stimme zu sprechen.

Den größten Vorteil an dem vorgeschlagenen Modell sehe ich in der Ideologiefreiheit.

Egal, wie das Einzelne Mitglied über Politik, über die Ausländerfrage, über die Polizei und Justiz oder das System BRD denkt, es kann als Mitglied einen Beitrag dazu leisten, dass die Straßen ein wenig sicherer werden und Gewaltopfern geholfen wird. Es ist nämlich völlig egal, ob das Opfer von Gewalt eine behinderte, schwarze Seniorin ist oder ein Glatzkopf in Bomberjacke.

Niemand sollte in unserem Land Angst um Leib und Leben haben müssen.

Nach dem GG ist es Aufgabe des Staates, die körperliche Unversehrtheit seiner Bürger sicherzustellen. Der Staat kommt dieser Aufgabe nur noch unzureichend nach. Wenn der Staat bei einer Aufgabe versagt, kann man sich entweder bei den Staatsorganen beschweren – oder man packt das Problem selbst an.

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