6. Erster Weltkrieg und Versailler Vertrag

Kaiserl Wilhelm II.

In seinem 1922 veröffentlichten Buch Ereignisse und Gestalten 1878-1918 liefert Kaiser Wilhelm II. zahlreiche Belege dafür, dass die Außenpolitik des Kaiserreichs auf Erhaltung des Friedens um jeden Preis ausgerichtet war. Das Reich und seine Verbündeten waren den Gegnern an Zahl und Material unterlegen, die deutsche Kriegsmarine entsprach gerade einmal einem Viertel/Fünftel der britischen. Hätte das Reich Krieg gewollt, so hätte es beispielsweise 1900, als England im Burenkrieg gebunden war, oder 1905, als Russland gegen Japan kämpfte, losschlagen können und müssen. Der 1914 begonnene Dreifrontenkrieg war offensichtlich nicht im Interesse Deutschlands, ja er ließ einen Sieg von vornherein als so gut wie unmöglich erscheinen. Weitere Tatsachen zeigen, dass der Krieg von England, Frankreich, den USA und Russland auf lange Hand geplant und vorbereitet worden war. So fanden deutsche Truppen in Frankreich und im „neutralen“ Belgien Depots mit Wintermänteln und zweisprachigen Militärkarten für englische Soldaten aus dem Jahr 1911. Der Sieger schreibt allerdings die Geschichte, und die Gewinner des Krieges erklärten Deutschland zum Alleinschuldigen und den Kaiser, der gar keine politische Verantwortung hatte, zum Kriegsverbrecher.

In gewisser Weise war die deutsche Politik allerdings geradezu blauäugig gewesen: Durch die unglaublichen Fortschritte im Bereich von Wissenschaft und Technik und den Siegeszug der deutschen Wirtschaft wurde das Reich für seine Nachbarn zum nicht zu tolerierenden Konkurrenten. Dem Deutschen Reich war es weder gelungen, derart aufzurüsten, dass es keinen Angriff fürchten musste, noch geeignete Bündnisse einzugehen. Verheerend wirkte sich aber auch der Feind in den eigenen Mauern aus: Der von den jüdisch dominierten Sozialisten beherrschte Reichstag, der die Hoheit über das Budget hatte, bewilligte nicht die notwendigen Investitionen in die Landesverteidigung. Während des Krieges versuchte die jüdisch dominierte Presse auf eine kommunistische Revolution, wie sie 1917 in Russland stattfand, hinzuarbeiten. Den Arbeitern wurde vorgegaukelt, eine Niederlage wäre sogar in ihrem Interesse, da mit der Abschaffung des Kaiserreichs sich Fortschritt und Wohlstand einstellen würden.

Stattdessen wurden Deutschland durch den Versailler Vertrag unerfüllbare Bedingungen auferlegt, die das Land ins Chaos stürzten, die Bevölkerung verarmen und Hunderttausende an Hunger sterben ließen. Es handelte sich nicht um einen Friedensvertrag, sondern um eine Vergewaltigung und eine Fortsetzung des Kriegs mit anderen Mitteln. U.a. hatte Deutschland 132 Billionen Goldmark zu zahlen (2010 entsprechend 552 Billionen €, wobei Deutschland 1925 nur 5 % der heutigen Wirtschaftskraft hatte) und musste 43 Millionen Tonnen Kohle, 90 % seiner Handelsflotte, 25 % seiner Fischereiflotte, 700 Zuchthengste, 40 000 Stuten, 4000 Bullen, 140 000 Kühe und noch viel mehr abführen; es verlor u.a. 13 % seines Staatsgebiets, 10 % seiner Bevölkerung, 15,5 % seines Viehs, 75 % seiner Eisenminen und Vieles mehr.

Die Wirtschaft brach zusammen, und eine Hyperinflation setzte ein. Genau dies war beabsichtigt worden: Deutschland wurde zu Spottpreisen leer gekauft, zum größten Teil durch jüdische „Investoren“. Angesichts des totalen Chaos in der maroden Weimarer Republik, der Rolle jüdischer Aktivisten, Politiker und Magnaten und dem millionenfachen Völkermord in der Sowjetunion unter jüdischer Regie, der sich auf Deutschland auszudehnen drohte, ist es nicht verwunderlich, dass viele Deutsche ihre letzte Hoffnung in die Nationalsozialisten setzten, die die Lösung genau dieser Probleme versprachen.

Weiterführende Lektüre:

Dieser Text ist Teil der Artikelserie Grundlagenwissen im Archiv des verbotenen Wissens.

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